Langerwehe: Wie Bürger sich an Windkraftprojekten beteiligen können

Langerwehe: Wie Bürger sich an Windkraftprojekten beteiligen können

Hans-Willi Schruffs Mission ist die Windkraft. Bei Brandenberg hat der Ingenieur und Investor aus Derichsweiler schon eine Anlage initiiert. Weitere Windräder will Schruff mit seiner Firmengruppe „REA Umweltinvest“ auf freiem Feld zwischen Luchem und Echtz südlich der Autobahn aufstellen lassen und dabei Bürger als Geldgeber in Form einer Genossenschaft mit einbeziehen.

Da das Gebiet für sein neues Projekt im Westen an das Terrain der Gemeinde Langerwehe grenzt, sollen diese Genossen auch aus den Reihen von deren Bürgern kommen. Für diese Idee warb Schruff mit einem Vortrag in der Wehebachschule, den er dort auf Einladung des Arbeitskreises Klima und Energie der Zukunftswerkstatt Langerwehe hielt.

Der Referent gab sich von seiner Mission überzeugt: „Ich glaube, Langerwehe hat das Potenzial“, erklärte er. Auf jeden Fall stehe der Bau der im Endzustand neun, jeweils 185,9 Meter hohen Windräder (sechs auf Dürener Stadt- und drei auf Langerweher Gemeindegebiet) auf einer vom Klima her gesicherten Basis: „Bevor wir bauen, holen wir drei Gutachten von außerhalb ein, die uns sagen, ob der Wind auch so kommt wie erhofft“, versicherte Schruff seinem Publikum und sprach außerdem von einer „guten Windgeschwindigkeit hier im westlichen Rheinland“.

Einzahlungen auf das Kapital der Bürgergenossenschaft sollen voraussichtlich ab Februar möglich sein. Der Baubeginn ist Schruffs Ausführungen zufolge für den Mai geplant.

(ch)
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