Kreis Düren: Weniger Unfälle und weniger Tote im ersten Halbjahr

Kreis Düren: Weniger Unfälle und weniger Tote im ersten Halbjahr

„Wir liegen voll im Landestrend. Auch im Kreis Düren ist die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen.“ Wie Polizei-Sprecher Willi Jörres am Montag mitteilte, hat es im ersten Halbjahr des Jahres vier Verkehrstote gegeben. Das sind drei weniger als im ersten Halbjahr 2012.

Insgesamt ist die Zahl der Unfälle im ersten Halbjahr von 426 auf 413 gesunken.

Auch landesweit ist die Zahl der Verkehrstoten deutlich gesunken. In ganz NRW ging sie in den ersten sechs Monaten um 18 Prozent auf 209 zurück. Das ist die niedrigste Zahl seit Einführung der Unfallstatistik vor mehr als 60 Jahren. „Geschwindigkeit ist immer noch der Killer Nummer Eins im Straßenverkehr. Die verstärkten Kontrollen tragen aber Früchte“, betonte Jörres. „Dass sie jetzt zum Teil vorher angekündigt werden, führt dazu, dass manche Verkehrsteilnehmer einfach langsamer unterwegs sind.“

Einer der vier Verkehrstoten war ein Pedelecfahrer aus Jülich. „Im Bereich E-Bikes und Pedelecs müssen wir verstärkt Aufklärungsarbeit und Kontrollen durchführen. Und das tun wir auch.“ Willi Jörres verweist auf spezielle Verkehrsseminare für Senioren, an denen vermehrt auch E-Bike- oder Pedelec-Fahrer teilnehmen.

Nicht Bestandteil der Unfallstatistik sind Menschen, die in selbstmörderischer Absicht im Straßenverkehr ums Leben kommen. Zuletzt war Anfang August ein 39-jähriger Dürener auf der B 265 bei Wollersheim vor einen Kleintransporter gesprungen.

(kin)
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