Mariaweiler: Welsh-Ponies stehen im Zentrum einer Schau auf dem Getzer Hof

Mariaweiler: Welsh-Ponies stehen im Zentrum einer Schau auf dem Getzer Hof

„Die Entscheidung heute ist eine Momentaufnahme, die Tagesform ist ausschlaggebend“, betonte der Schauleiter und Besitzer des Getzer Hofs, Stephan Bends, anlässlich der Welsh Schau, veranstaltet von der Regionalgruppe Rheinland der Interessengemeinschaft Welsh.

Rund 100 gemeldete Teams präsentierten sich während einer Zuchtschau , bei Gehorsamkeits- und Geschicklichkeitsprüfungen.

„Es nehmen Welsh-Ponies der Sektionen A, B und C, Cobs und Partbreds, also Kreuzungen, teil“, sagte Bends und stellte heraus: „Die Einteilung in Sektionen erfolgt anhand der Größe und des Typs der Tiere“. Den Auftakt machte eine Klasse von sechsjährigen und älteren Wallachen, die sich der namhaften Richterin Jan Pearse präsentierten. Doch nicht nur die Ponies standen im Vordergrund, sondern auch eine landwirtschaftliche Ausstellung mit Traktoren und Tieren.

„Ich finde es wichtig, dass die Menschen den Bezug zur Landwirtschaft nicht verlieren, dass wir alle Tiere schätzen, Verantwortung für sie übernehmen und erkennen, dass eine Kuh nicht nur ein Nutztier ist, sondern ein Interieur besitzt, das sie zu einem Partner des Menschen machen kann“, stellte der Hofbesitzer heraus.

Eine Partnerschaft zwischen Mensch und Tier stellte Besitzerin Anna Kutsch mit einem Ritt durch den Schauring auf der Holsteiner Kuh Bibi unter Beweis. Bends sagte zu den Ponies: „Ich kann die Rasse der Welsh-Ponies nur jedem ans Herz legen. Eine alte, traditionelle Rasse, bodenständig und vielseitig, die von Laien geritten werden kann.“ Die Veranstaltung erfreute die Besucher als Erlebnis der anderen Art und als eine kleine Reise in die walisische Pferdekultur.

(ajo)
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