Düren: Weitspringerin Kondziella kehrt mit Platz sechs zurück

Düren: Weitspringerin Kondziella kehrt mit Platz sechs zurück

Im Schatten der Weltmeisterschaften in London haben am Wochenende im brandenburgischen Kienbaum die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften stattgefunden. Drei jugendliche Mehrkämpfer des Dürener Turnverein 1847 hatten sich für den anspruchsvollen Zehnkampf der U20 qualifiziert.

Till Freyschmidt, Lars und Jan Wiltschek waren erstmals auf nationaler Ebene dabei und nahmen mit 32 weiteren Teilnehmern den Wettkampf auf. Nach zwei anstrengenden Wettkampftagen schafften die Drei durch viele starke Leistungen mit 16263 Punkten in der Mannschaftswertung den fünften Platz.

Trotz Dauerregens und Kälte am ersten Tag steigerte sich Till Freyschmidt als Bester der drei Dürener um 166 Punkte auf 5811 Punkte, die vor allem durch mehrere Bestleistungen (Kugel: 11,65 Meter, 110 Meter Hürden: 17,22 Sekunden, Diskuswurf: 38,39 Meter, Speerwurf: 44,11 Meter) zustande kamen.

Starker zweiter Tag

Lars Wiltschek gelang nach einem starken zweiten Tag ebenfalls eine Verbesserung seiner Zehnkampfleistung auf 5626 Punkte, unter anderem dank fünf Bestleistungen (Kugel: 12,69 Meter, 110 Meter Hürden: 17,32 Sekunden, Diskus: 35,69 Meter, Stabhoch: 3,50 Meter, Speer: 54,02 Meter).

Auch Jan Wiltschek absolvierte einen soliden Mehrkampf und trug mit seinen 4826 Punkten zu dem tollen Mannschaftserfolg bei. Auf dem Weg zu einem besseren Ergebnis wurde er allerdings durch einen Muskelanriss im Hüftbeuger so stark behindert, dass er den abschließenden 1500-Meter-Lauf unter der Anfeuerung der Wettkampfkameraden auch aus den anderen Vereinen um der Mannschaft willen so gerade noch beenden konnte. Die beiden Wettkampftage im bekannten Bundesleistungszentrum Kienbaum werden den Dreien sicher als besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Zur gleichen Zeit wurden in Bremen die Deutschen U16-Einzelmeisterschaften ausgetragen. Auch bei dieser nationalen Meisterschaft war der Dürener TV vertreten.

Nicola Kondziella hatte sich in diesem Jahr nach vielen guten Ergebnissen, vor allem im Sprint und Sprung, mit 5,55 Metern für den Weitsprung qualifiziert. Die Fünfzehnjährige begann in einem großen Teilnehmerfeld von 18 Springerinnen den Wettkampf mit 5,11 Metern und verbesserte sich nach einem Fehlversuch auf 5,28 Meter. Zwar gelang ihr im Endkampf keine weitere Steigerung, doch mit ihrer beim Saisonhöhepunkt erzielten beachtlichen Weite wurde sie hervorragende Sechste.