Berzbuir: Weihnachtsbaumweitwurf: Niemand knackt den Rekord

Berzbuir: Weihnachtsbaumweitwurf: Niemand knackt den Rekord

In der Berzbuirer Wurfarena sind am Wochenende wieder die Weihnachtsbäume geflogen. Kinder und Jugendliche, Männer und Frauen hatten viel Freude bei dieser ungewöhnlichen winterlichen Disziplin, die seit dem vergangenen Jahr am Rande des Berzbuirer Weihnachtsmarktes ausgeübt wird.

Den Rekord von Vorjahresmeister Thomas Jörres (10,90 Meter) konnte jedoch niemand knacken. „Die Teilnehmer haben wohl zu wenig trainiert“, kommentierte Friedel Lövenich von den veranstaltenden St.-Anna-Schützen mit einem Augenzwinkern. „Vielleicht liegt es auch daran, dass die Bäume in diesem Jahr weniger aerodynamisch gewachsen sind“, sagte der amtierende Meister Thomas Jörres in der Wurfarena lachend.

jjj Foto: smb

Marco macht die „Zielscheibe“

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Dennoch versuchten zahlreiche Werfer ihr Glück mit den verschiedenen Techniken - sei es mit dem Überkopfschleuderwurf, der Speertechnik oder dem Hammerwurf. Mit viel Humor kommentierte Sebastian Decker die Aktion in der Arena, während Marco Jörres als „Zielscheibe“ herhalten musste. Überhaupt wurde in der Arena viel gelacht, zum Beispiel wenn die Bäumchen trotz kräftigen Anlaufs nach „einem Meter und noch was“ schon wieder liegen blieben.

Sport, Spaß und Spenden: Fliegende Tannen in unterschiedlichen Gewichtsklassen gab es am Samstag in Berzbuir zu sehen. Die Teilnehmer hatten Freude und das Startgeld ist für einen guten Zweck bestimmt. Foto: smb

Gleichzeitig wurden bei der Aktion Spenden gesammelt. Neben den Startgeldern landeten dank der Wette zweier Gruppen weitere 300 Euro im Spendentopf für die Aktion „Lichtblicke“. Mit 6,40 Metern wurde Sabine Briem, die Prinzessin der KG „Lengeschdörpe Klompe“ Deutsche Meisterin. Bei den Männern hatte Thorsten Mugele mit 9,80 Metern die Nase vorn. Weitere Ergebnisse auch auf www.stanna.de.

(smb)
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