Düren: Weiberfastnacht gilt wieder das Motto: Spaß auch ohne Glas

Düren: Weiberfastnacht gilt wieder das Motto: Spaß auch ohne Glas

Tausende feiernde Jugendliche und keine einzige Schnittverletzung: Das Konzept der glasfreien Innenstadt verfehlte seine Wirkung im vergangenen Jahr an Weiberfastnacht nicht.

Kein Wunder, dass die Verantwortlichen der Polizei und von Ordnungs- und Jugendamt der Stadt Düren an der Marschroute „Spaß ohne Glas” auch in diesem Jahr festhalten; ein Konzept, das mittlerweile auch von Jülich und selbst Köln übernommen wurde.

Doch anders als in der Domstadt, in der Klagen gegen die Anordnung anhängig sind, sprechen Ordnungsamtsleiter Karl-Heinz Adels und das Jugendamtsteam um Peter Junker von einer großen Akzeptanz in der Dürener Geschäftswelt, die seit Monaten informiert ist, um alternative Produkte besorgen zu können. An Weiberfastnacht sind Glasflaschen zwischen Bahnhof und Stürtzstraße, August-Klotz- und Hohenzollern-/Schützenstraße rund um die Uhr tabu. Wer von Ordnungskräften erwischt wird, muss seine Flaschen abgeben.

Das gilt insbesondere auf dem Kaiserplatz, auf dem von 12 bis 18 Uhr wieder die größte Karnevalsfete der Region steigt, ohne Eintritt. An den Eingängen kontrollieren Sicherheitskräfte das Glasverbot. „Damit es nicht zu langen Wartezeiten kommt, haben wir das Personal noch einmal aufgestockt”, erklärt Gastronom Gerhard Suhr, der die feiernden Teenager nicht nur mit jugendfreundlichen Preisen (50 Cent für alkoholfreie Getränke, ein Euro für Kölsch und Pils) anlockt, sondern auch mit fetziger Musik.

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