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Erntestart: Warten auf Sonnenschein für die Gerstenernte

Erntestart : Warten auf Sonnenschein für die Gerstenernte

Nach den trockenen Jahren hat der Regen den Äckern gut getan. Die Gerste kann als erstes Getreide geerntet werden. Aber dafür muss es dann doch endlich trocken sein.

Die Landwirte beginnen aktuell mit der Getreideernte, berichtet die Kreisbauernschaft Düren. „Gerste ist dabei die erste Feldfrucht, die reif wird. Wir rechnen in unserer Region mit durchschnittlichen Erträgen“, erklärt der Vorsitzende Erich Gussen (Jülich).

Nach einem sehr trockenen Frühjahr in 2020 kamen gute Witterungsbedingungen im Herbst der Gerstenaussaat zugute. „Auch die Niederschläge im ersten Halbjahr 2021 entspannten in vielen Regionen des Rheinlands die Lage nach drei sehr trockenen Jahren“, berichtet Gussen. „Für die Ernte ist aber jetzt beständiges trockenes und sonniges Wetter notwendig. Dies ist derzeit aber leider noch nicht vorhergesagt“, so der Vorsitzende.

Den Landwirten steht nun eine arbeitsreiche Zeit bevor, voraussichtlich Ende Juli folgt die Weizenernte. Strohballen auf den Feldern und Trecker oder Erntemaschinen auf den Straßen gehören in nächster Zeit also fest zum Landschaftsbild dazu. „Das kann auch bedeuten, dass es auf den Straßen mal etwas länger dauert oder staubig wird. Doch mit gegenseitiger Rücksichtnahme kommen wir alle gemeinsam gut durch die Saison“, sagt Gussen.

Der Mähdrescher erledigt die bei der Getreideernte anfallenden Arbeiten in einem Arbeitsgang. Die Körner landen im Korntank des Mähdreschers. Ist dieser ausreichend gefüllt, kommen die Körner auf Transportfahrzeuge und werden abtransportiert. Das Stroh wird zur Einarbeitung lose auf dem Acker verteilt oder zu Ballen gepresst.