Düren: Vorerst keine zusätzliche Behindertentoilette im Rathaus

Düren: Vorerst keine zusätzliche Behindertentoilette im Rathaus

Die laufende Sanierung des Dürener Rathauses erfolgt so barrierefrei wie möglich, vor allem im Erdgeschoss, in dem sich künftig der Publikumsverkehr bündeln soll. Das unterstrich Gebäudemanager Helmut Harperscheidt im Bauausschuss.

Auch in den oberen Etagen werden jeweils zwei Büros mit rollstuhlgerechtem Zugang eingerichtet. Eine zusätzliche Behindertentoilette in den oberen Etagen, wie von der SPD nachträglich gefordert, wird es aber vorerst nicht geben.

Mehrkosten von 40.000 Euro

Helmut Harperscheidt verwies auf Mehrkosten von bis zu 40.000 Euro, die zusätzlichen Mietkosten für das Ausweichgebäude am Ellernbusch nicht eingerechnet. Denn, und auch darauf verwies der Gebäudemanager, eine Änderung der Planung zum jetzigen Stadium würde das Gesamtvorhaben um zwei bis drei Monate verzögern. Ausführungsplanungen müssten überarbeitet, Leistungsverzeichnisse für Eu-weite Ausschreibung neu erstellt werden. Für CDU und Grüne das wichtigste Argument, an den Planungen nichts mehr zu ändern. Im Übrigen verwies Harperscheidt darauf, dass im Erdgeschoss und im zweiten Obergeschoss, der Ebene des Bürgermeisters, Behindertentoiletten vorhanden sind.

Eine zusätzliche Behindertentoilette in den oberen Stockwerken sei akut nicht notwendig, da kein Verwaltungsmitarbeiter darauf angewiesen sei. Harperscheidt verdeutlichte aber, dass sofort nachgebessert werde, wenn dieser Fall eintreten sollte. Dann könne die Stadt auch mit Zuschüssen von bis zu 90 Prozent rechnen.

(ja)
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