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Schmidt: Vom Randaleball bis zum Tollrock-Festival

Schmidt : Vom Randaleball bis zum Tollrock-Festival

Mit zwei Tagen voller Rock- und Tanzmusik und einer Reihe hochkarätiger Bands lockte die IG-Jugend am Wochenende zum Rurseefest in die Eifel. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den 250. „Randaleball”.

1000 vorwiegend junge Leute strömten zur „Schönen Aussicht” nach Schmidt, um die beiden Musikgruppen „Boling Point” und „Bonanska” zu hören. Dabei ließen sich die Jugendlichen auch nicht von den dunklen Regenwolken, die schwer über dem Gelände hingen, abschrecken und feierten bis in die Nacht unter offenem Himmel.

Gelungene Einstimmung

Als erste Band spielten „Boiling Point” auf der großen Bühne auf und stimmte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren gelungenen Coverstücken auf den langen Abend ein. Die fünf Jungs präsentierten einen Querschnitt aus der modernen Rockszene.

Im Anschluss betrat die achtköpfige Gruppe „Bonanska” die Bühne und gab flotte Ska-Rhythmen zum Besten. Die Band besteht seit sechs Jahren und hat sich in der Eifel bereits einen Namen gemacht. Untermalt mit dem Bläsersound von Saxophon und Trompete sorgte „Bonanska” für viel gute Laune und Tanzbarkeit. „Wir veranstalten jährlich acht bis zehn Randalebälle, wobei der Name nichts mit den Umgangsformen zu tun hat”, erklärt Axel Scheidtweiler, der 1. Vorsitzende der IG-Jugend. So ließ man beim Rurseefest in Schmidt bewusst auch nur Bands aufspielen, deren Mitglieder in Verbindung mit der IG stehen. Im Anschluss an das Live-Konzert feierten die jungen Leute noch bis in die Morgenstunden im Zelt weiter.

Auch wenn die Nacht für die vielen Musikfans kurz war, ging es am frühen Samstagnachmittag schon weiter in Schmidt: Die IG-Jugend hatte vier Bands zum „Tollrock”-Festival eingeladen. Wie am Vortag strömten auch am Samstag wieder annähernd 1000 Musikfans, darunter aber auch viel älteres Publikum, zum Festivalplatz an der „Schönen Aussicht”.

Erfolgreiche Coverband

Den Anfang im Programm machten „Girl Next Door” aus Kreuzau, die für melodiösen Rock stehen und Stücke aus der eigenen Feder präsentierten. „Quicksteps” aus Aachen sorgten dann mit ihren ska-lastigen Songs für gute Stimmung, „Downunder” interpretierten Rocksongs aus den 80er und 90er Jahren. Zur Freude der vielen Musikfreunde war es der IG-Jugend gelungen, mit „The Queen Kings” eine der erfolgreichsten Queen-Coverbands nach Schmidt zu holen. Die Gruppe um Sänger Mirko Bäumer beeindruckte mit ihrer Musik, die nah am Original ist, und rundete das Rurseefest mit ihrem Auftritt ab.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Wochenende und auch mit den Besucherzahlen. Das hätten wir uns nicht erträumt”, so Scheidtweiler.