Volleyball-Bundesliga: Powervolleys gegen die Volleyball Bisons Bühl

Auswärtsspiel : Powervolleys erwartet in Bühl eine schwere Aufgabe

Ihre nächste Aufgabe führt die SWD Powervolleys in den Schwarzwald. Ihr nächstes Bundesligaspiel bestreiten die SWD Powervolleys am Samstag (Anpfiff 20 Uhr) gegen die Volleyball Bisons Bühl.

Bühl steht derzeit zwar nur auf Tabellenplatz acht, gleichwohl erwartet Powervolleys-Kapitän Michael Andrei eine schwere Aufgabe für sein Team. „Es ist enorm wichtig, dass wir uns auf unsere eigenen Stärken, wie unseren guten Aufschlag, und weniger auf Bühl konzentrieren.“

Gleichwohl hätten die Bühler mit ihrem Diagonalangreifer Bruno Lima einen sehr gefährlichen Spieler. Andrei „An guten Tagen macht der auch schon einmal 20 Punkte in nur einem Spiel. Wenn es uns gelingt, ihn nicht zum Zug kommen zu lassen, mache ich mir keine Sorgen, dass wir die Partie nicht gewinnen könnten. Wir müssen mit unserem Spiel dafür sorgen, dass er möglichst oft aus möglichst ungünstigen Positionen angreifen muss.“

Darüber hinaus haben die Dürener auch den Bühler Zuspieler Mario Schidgall im Blick. „Er ist sehr groß gewachsen“, sagt Michael Andrei. „Für uns kann es ein Problem werden, wenn er viele Bälle aus guter Position vorne am Netz spielen kann. Gute, kraftvolle Aufschläge sind wirklich entscheidend.“

Auch Dürens Diagonalangreifer Sebastian Gevert erwartet ein schweres Spiel. „Bühl ist zu Hause immer stark. Wir können nicht erwarten, dass es wieder so wird wie beim Hinspiel, als wir klar mit 3:1 gewonnen haben.“ Bühl wolle unbedingt noch in die Play-offs, Düren unbedingt Tabellenplatz fünf halten. Gevert: „Das wird eine spannende Angelegenheit.“ Auch Gevert glaubt, dass Lima auf Bühler Seite ein Schlüsselspieler sein wird. „Er hatte einen schwierigen Start in die Liga, hat aber mittlerweile seine Form gefunden. Wir müssen unser Ding machen, dann werden wir gewinnen.“ Gevert ist zudem sicher, dass der 3:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Frankfurt am vergangenen Wochenende, dem Team enorm gut getan habe. „Nicht nur, weil wir die Punkte gut gebrauchen können, sondern auch, weil es wichtig war, dass wir so klar gewonnen haben.“

Zuletzt hatte Düren eine schwierige Phase mit einigen unglücklichen Niederlagen. „So eine Phase hat jede Mannschaft“, bewertet der kanadische Außenangreifer Lucas Coleman, der nach langer Verletzung wieder zurück ist. „Das ist nichts Besonderes. Wichtig ist, dass wir jetzt wieder zurück zu unserer Form gefunden haben. Sagen wir so: Wir hatten für unseren Durchhänger ein gutes Timing.“

Ein Sieg gegen Bühl ist auch mit Blick auf die Play offs für die Powervolleys wichtig. „Es gibt noch drei reguläre Ligaspiele“, erklärt Sebastian Gevert. „Unser Ziel muss es sein, neun Punkte zu holen.“ Der 30-Jährige glaubt, dass seine Mannschaft die Saison als Tabellenfünfter beenden wird. „Dann kommen die Play offs und allen fangen wieder bei Null an“, sagt der Diagonalangreifer. „Wenn es uns gelingt, mit vier Siegen in Folge in die Play offs zu gehen“, sagt Gevert, „haben wir beste Voraussetzungen.“ Bisher, ergänzt der Bundesliga-Volleyballer, sei spätestens im Halbfinale immer klar gewesen, dass gegen Friedrichshafen und Berlin Schluss ist. „Das ist in dieser Saison anders“, sagt Gevert. „Wir haben gezeigt, dass wir auch die Top-Mannschaften schlagen können. Alles ist möglich.“

Das gilt auch für das Spiel heute Abend gegen die Volleyball Bisons Bühl. Für die Partie im Schwarzwald hat Trainer Justin Wolff alle Spieler an Bord- Allerdings soll Mittelblocker Lukas Maase wegen seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin geschont werden. „Gleichwohl profitieren wir aber davon, dass wir zuletzt eine Pause hatten und jetzt einen geregelten Spielrhythmus haben“, sagt Mannschaftskapitän Michael Andrei.

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