Viktoria Arnoldsweiler gewinnt die Dürener Fußball-Stadtmeisterschaft

Dürener Fußball-Stadtmeisterschaft : Brooklyn Merl schießt Viktoria zum Titelgewinn

Mit einer wahren Torflut sind die Spiele um die Fußball-Stadtmeisterschaft auf der Anlage der Sportfreunde Düren zu Ende gegangen. Im Endspiel bezwang Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler Schwarz-Weiß Düren mit 7:2.

Als erste Mannschaft hatte Landesliga-Aufsteiger Schwarz-Weiß Düren das Endspiel erreicht. In einem ausgeglichenen und spannenden Halbfinale besiegte die Elf von Trainer Dirk Kalkbrenner A-Ligist Alemannia Lendersdorf mit 2:1. Im zweiten Halbfinale zog Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler mit einem 4:2 gegen die Reserve des 1. FC Düren ins Finale ein. Das entscheidende vierte Tor fiel dabei erst kurz vor Schluss.

Bevor die beiden Sieger zum Finale antraten, spielten die unterlegenen Halbfinalisten um Platz drei und vier. Dabei behielten die Dürener deutlich mit 5:2 die Oberhand. Bereits zur Halbzeit hatten die Reservisten mit 2:0 geführt.

Wer nun gedacht hatte, diese sieben Tore wären im Finale nicht zu toppen, der lag schief, denn dieses endete mit 7:2 für die Arnoldsweiler Viktoria. Insgesamt sahen die Zuschauer am Finaltag also 16 Tore in zwei Spielen. Dabei begann das Endspiel unter der Leitung von Dominik Mynarek und seinen Assistenten Matthias Zimmermann und Nino Bergs eher verhalten. Fast 40 Minuten blieb es torlos, ehe dann die Schwarz-Weißen durch Denis Gülpen das 1:0 markierten. Zeit zum Jubeln hatten sie allerdings nicht, denn die Viktoria antwortete mit einem Doppelschlag der beiden Neuzugänge Sebastian Wirtz und Julius Lammenett.

Nach dem Wechsel machten die Schwarz-Weißen zunächst zehn Minuten lang mächtig Druck. Dann aber konterten die Gegner eiskalt. Erneut war es Sebastian Wirtz, der das 3:1 markierte, bevor die große Zeit des 19-jährigen Brooklyn Merl begann. Mit einem lupenreinen Hattrick und einem vierten Treffer als Zugabe entschied er nicht nur das Spiel, sondern holte sich auch die Torjägerkrone des Turniers. Das 2:4 von Nico Wellens war nur noch Ergebniskosmetik.

(kel)
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