Düren: Viel Wissenswertes über die Dürener Originale

Düren: Viel Wissenswertes über die Dürener Originale

Schon seit 1981 steht der Dürener-Originale-Brunnen auf der Wirtelstraße. Jetzt hat das Kunststück des Bildhauers Bonifatius Stirnberg auch einen Namen - und das ganz offiziell, mit einer Tafel, die der Aachener im selben Material wie sein restliches Werk ausgeführt hat: in Bronze.

Im Rahmen eines kurzen und fröhlichen Festaktes übergaben die ihren Vorbildern gemäß kostümierten Aktiven der 1995 gegründeten Karnevalsgesellschaft Dürener Originale (die die Tafel initiiert haben) und zahlreiche Ehrengäste, darunter der Bildhauer mit Ehefrau und Bürgermeister Paul Larue, die Tafel ihrer Bestimmung.

Standardwerk herausgebracht

Musikant Laute Dei, Schutzmann Wölk (verkörpert vom Vereinsvorsitzenden Hermann-Josef Habenicht), et Schwatz-Trinche, die Gebrüder Hohn, Lenzens Zipperä und viele andere bunte Figuren aus dem alten Düren gaben sich die Ehre - klar doch, schließlich ist der Brunnen in der Wirtelstraße ja auch ihr Brunnen. Die neue Tafel ist aber auch ihre Tafel: Vor zwei Jahren haben die Karnevalisten ein Buch, das Standardwerk über die Originale auf den Markt gebracht und so die Anfertigung der Tafel bis auf den letzten Euro finanziert.

Dank des bürgerschaftlichen Engagements, für das nicht zuletzt Bürgermeister Larue den KG-Mitgliedern herzlich dankte, kann sich nun jeder Passant darüber informieren, was es mit Laute Dei & Co. auf sich hat.

Dass da nicht irgendeine Tafel wie so viele, wenn auch unter großer Anteilnahme der Bevölkerung enthüllt worden war, dessen war sich auch der Präsident des Regionalverbands Düren im Bund Deutscher Karnevalisten (RvD), Rolf Peter Hohn, sicher. „Diese Tafel hat gefehlt”, rief er aus und äußerte sich im Übrigen „froh und dankbar” über die Ergänzung des Brunnens.

Der maß der RvD-Chef zudem pädagogischen Nutzen bei, denn: „Wir müssen unseren Kindern und Enkeln zeigen, worum es hier geht.”