1. Lokales
  2. Düren
  3. Vettweiß

„Loss mer singe“-Finale: „De Halunke“ holen den Titel

„Loss mer singe“-Finale : „De Halunke“ holen den Titel

„Loss mer singe“ ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Session. Für den Kreis Düren gab es jetzt das Finale in Vettweiß.

Einsingen in den Karneval ist Motto und Grundidee der alljährlichen „Loss mer singe“-Kneipentour in und rund um Köln. Mit Lied- und Abstimmzetteln und 20 Neuerscheinungen im Gepäck tourt das Team von „Loss mer singe“ (LMS) durch Köln und Umgebung, um die Jecken fit und textsicher für den Kneipen- und Straßenkarneval zu machen.

Perfekt auf die Session eingestimmt sind über 700 Jecke im Kreis Düren, die bei den diesjährigen „Loss mer singe“-Veranstaltungen in Düren (Brauhaus), Jülich (Kulturbahnhof und Liebevoll) und Vettweiß (Bei Hämmer) teilgenommen haben.

Die neuesten Sessionshits der Kölner Topbands sind genauso dabei wie vielversprechende Newcomer. 20 Lieder wurden vor Monaten schon von einer internen Kölner Jury bewertet, ausgesucht und zum Wettbewerb zugelassen.

In fast 50 Kölner Kneipen schiebt sich das LMS-Team mit Plastikeimern noch bis zum Wochenende durch die Kneipen, um die obligatorischen Text- und Stimmzettel unter das gesangsfreudige Kneipenvolk zu bringen, während das Finale für den Kreis Düren dieser Tage in der Kultur- und Eventkneipe „Bei Hämmer“ in Vettweiß stattfand.

Stimmungsvoll moderierte der bekannte Kabarettist und Büttenredner „Schwede“ Jens Bongard das Finale und durfte im eigens für den Kreis Düren gestalteten Heimatvoting das Endergebnis verkünden.

„De Halunke“ mit „Manchmol“ und der Kreuzauer „KEV“ mit seinem Lied „Nemm ming Hand“ konnten je zweimal als Sieger nach Hause gehen, so dass jede Stimme wichtig war. Unterm Strich holten „De Halunke“ jedoch einige Stimmen mehr und konnten somit erstmals den Titel holen. Der zweite Platz ging an „KEV“, den dritten Platz sicherten sich „Die Rumtreiber“.

In der Kölner Gesamtwertung sicherte sich im Finale in der Karnevalshochburg Vettweiß die Gruppe Brings mit „Sünderlein“ den Sessionshit, knapp vor Kasalla mit „Pommes un Champagner“.

In der Gesamtwertung im Kreis gewann allerdings Kasalla mit 1383 Punkten vor den Bläck Fööss („Die nächste Rund“ mit 1276 Stimmen) und Brings (1239). Auf den weiteren Plätzen in den Top Ten folgten Miljö, AG Arsch huh, Paveier, Lupo, Klüngelköpp, Cat Ballou und schließlich die Senkrechtstarter von Eldorado, die mit Ihrem Hit „Verlieb Dich nie“ das bestens gelaunte Kneipenpublikum nochmal live in Ekstase versetzten.

Vier fantastische Veranstaltungen im Kreis Düren gingen somit zu Ende und es sollte nun jeder Teilnehmer bestens auf die Session vorbereitet sein.