Vettweiß: Vettweiß bedankt sich mit dem Preis für das Ehrenamt

Vettweiß: Vettweiß bedankt sich mit dem Preis für das Ehrenamt

Beim traditionellen Ehrenamtsfest der Gemeinde Vettweiß standen vier besondere Auszeichnungen an. Geladen waren zahlreiche Bürger, die sich in den Vereinen der einzelnen Orte engagieren.

So trafen sich in der voll besetzten Bürgerbegegnungsstätte Vertreter aus den Musik-, Gesangs- und Sportvereinen, den Schützenbruderschaften und Karnevalsgesellschaften, Förderkreisen, Gartenbau- und Dorfverschönerungsvereinen, Vereinen zur Erhaltung der Geschichte und alter Gerätschaften, der Kleiderkiste, dem Vettweißer Tisch, den Teams der Seniorenbetreuung, der Flüchtlingshilfe, aber auch Helfer ohne Bindung an einen Verein und nicht zuletzt die Mitglieder der Feuerwehr.

Bei der ersten Ehrung ging es um den Klimaschutzpreis, bei dem Initiativen gewürdigt werden, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Mit Bürgermeister Joachim Kunth (CDU) überreichte Walfried Heinen, Kommunalbetreuer eines regionalen Energieversorgers, die Urkunden. Die Preisträger erhielten für ihr Engagement insgesamt 1000 Euro Preisgeld und einen Sachpreis. Ausgezeichnet wurden die Kinder der Kitas „Tummelkiste“ in Disternich und St. Gereon, der Obst- und Gartenbauverein Kelz und die Johanniter-Kindertagesstätte Jakobwüllesheim.

Als nächste wurden Blutspender geehrt. Die Ehrennadel für 25 Spenden gab es für Wolfgang Barkoff, Christoph Nix, Guido Oepen, Elke und Stefan Groß sowie Elke Marx. Die Ehrennadel in Gold für 50 Spenden ging an Richard Müller und Rolf Valter, während Heinrich Bille für 100 Spenden die Ehrennadel in Gold mit Eichenkranz und Brillanten erhielt.

Eine außergewöhnliche Würdigung wurde dem ehemaligen Ortsvorsteher von Lüxheim, Volker Franzen, zuteil. Bürgermeister Kunth überreichte ihm die Ernennungsurkunde zum Vettweißer Ehrenratsherren. Franzen, der aus der Gemeinde weggezogen ist, vertrat seinen Ortsteil auch 28 Jahre lang im Gemeinderat. Er war seinerzeit mit 27 Jahren einer der jüngsten Ratsvertreter.

Im Mittelpunkt des Abends standen aber die beiden Gewinnerinnen des Ehrenamtspreises, Marianne Becker und Hildegard Klein.

Marianne Becker gehört dem TV Kelz 1950 seit 1952 an, ist seit 1978 dessen Vorsitzende und hat sich in allen Bereichen des Vereinslebens eingesetzt und sehr verdient gemacht.

Hildegard Kleins Verdienste liegen auf ganz anderem Gebiet. Sie pflegt seit Jahren einige Blumenrabatte an der Straße und am Friedhof in Ginnick. Kunth betonte, dass sie ein hervorragendes Beispiel dafür sei, wie Bürger zur Entlastung der Kommune beitragen können. Die mit dem Preis verbundenen 250 Euro stiftete sie gleich wieder für einen guten Zweck.

(kel)
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