Düren: Verwechslungskomödie im Haus der Stadt: „Opa ist die beste Oma“

Düren: Verwechslungskomödie im Haus der Stadt: „Opa ist die beste Oma“

Es war eine klassische Verwechslungskomödie, die die Zuschauer im voll besetzten Haus der Stadt am Donnerstagabend zum Lachen brachte. Lydia Foxs „Opa ist die beste Oma“ in der Inszenierung des Schlosstheaters Neuwied ist eine Geschichte aus dem Leben, zumindest zum Teil.

Die alleinerziehende Mutter Liz kommt mit ihrer pubertierenden Tochter Kathy aus dem verregneten Schottlandurlaub ins heimische London zurück. Da muss sie entsetzt feststellen, dass die Oma, die sonst auf den Teenager aufpasst, nicht zu Hause, sondern auf unbestimmte Zeit auf einer Selbstfindungsreise in Indien ist. Als wäre es nicht schon genug, dass ihr Mann erst kürzlich mit einem Unterwäschemodel durchgebrannt ist. Als es dann ganz unerwartet an der Tür klingelt, nimmt die Geschichte ihren Lauf.

„Ihh Mum, da ist ein indischer Penner an der Tür“, stellt die Tochter fest. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass dieser Mann eigentlich ihr Opa ist, der nun anstelle der Oma aus Indien gekommen ist, um auf Kathy aufzupassen. Dies passt Liz aber so gar nicht, und so hecken Enkeltochter und Opa einen Plan aus: Opa George wird zu Georgina, der fürsorglichen Leih-Oma.

Trotz abstruser Verwachsungsgeschichten war „Opa ist die beste Oma“ eine Komödie nah am Leben. Die Dialoge zwischen Mutter und Tochter waren witzig, schlagfertig und sicherlich jedem bekannt, der mit pubertierenden Teenagern zu tun hat. Gernot Endemann als Opa spielte seine Rolle überzeugend und brachte die Pannen der „Oma“ glaubhaft auf die Bühne.

Insgesamt entstand so ein witziger Abend, bei dem für jeden etwas dabei war.

(km)
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