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Düren: Verregneter Abschluss

Düren : Verregneter Abschluss

Einen ungemütlichen Abschluss erlebte am Sonntag der Dürener Weihnachtsmarkt.

Orkanvorhersagen und beständiger Nieselregen hielten viele offenbar von einem Besuch ab - trotz einer besonderen Rabattaktion. Preise wie anno 1974 sollten für frohe Mienen bei Euro-verdrießten Bürgern sorgen und den Schaustellern einen positiven Ausreißer in der äußerst durchwachsenen Saison bescheren.

Doch stattdessen lange Gesichter hinter den meisten Ständen. „Bescheiden”, äußerte sich eine Glühwein-Verkäuferin, die für ihr Getränk lediglich einen Euro nahm, knapp auf die Frage nach dem Umsatz. Andere Imbissverkäufer waren so sauer, dass sie gar nicht mehr in der Zeitung erwähnt werden wollten.

Ausnahme: Renate Koch, die ihre Würstchen für 1,50 Euro verkaufte: „Bei so einem Wetter kommt man halt nicht auf seine Kosten.” Die wenigen Besucher, die dem Regen trotzten, ließen sich die Laune ebenfalls nicht verderben.

Monika und Stephan Meyer aus Selgersdorf etwa genehmigten sich einen Glühwein, für Sohn David gab es eine Schokobanane: „Einmal muss man einfach hier hin. Nach Köln würden wir nicht fahren, da ist es uns zu voll.”