Gey: Vergnügen für Groß und Klein: Nachwuchsmusiker und Liedermacher

Gey: Vergnügen für Groß und Klein: Nachwuchsmusiker und Liedermacher

„Singen, lachen, tanzen“ — mit diesem einfachen, aber wirkungsvollen Rezept trafen Kinderliedermacher Reinhard Horn und das Jugendorchester des Musikvereins „Rheinklänge“ Gey genau den Geschmack der zahlreichen jungen Gäste in der Festhalle.

Für den Musiker aus Lippstadt war die Zusammenarbeit mit dem Live-Orchester trotz 30-jähriger Berufserfahrung eine Premiere. Und auch das junge, 25-köpfige Ensemble, unter der Leitung von Anke Bauer, musste sich auf den Gesang und die speziell für sie arrangierten Kinderlieder des Liedermachers einstellen.

Doch das Pilotprojekt ist in jeder Hinsicht geglückt und zu einem harmonischen Miteinander von Orchesterklängen und Sologesang geworden. Dass es Horn ein Anliegen ist, die Welt der Kinder zu verstehen und sich auf ihre Augenhöhe zu begeben, war sowohl in den Themen seiner Liedtexte als auch in der freundlichen und herzlichen Art des Umgangs mit ihnen zu spüren.

Die Mischung aus modernen Songs über Freundschaft und Toleranz, aus abwechslungsreichem, humorvollem Spiel und Bewegungsliedern schaffte eine fröhliche, lockere Atmosphäre.

Flüchtlinge besucht

Doch besonders seine Späße und die Interaktion mit den Kindern begeisterten Klein und Groß. Einige der Jungen und Mädchen waren sogar besonders gut vertraut mit den Liedtexten, denn im Vorfeld hatte Horn in der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Rölsdorf einen Lieder-Workshop veranstaltet. Bei dieser Gelegenheit ließ es sich der Künstler auch nicht nehmen, ganz spontan die neu errichtete Flüchtlingsunterkunft an der Cornetzhofschule zu besuchen.

Dass die Musik ein interkulturelles Medium ist, um sprachliche Barrieren zu überwinden, wurde auch bei den Menschen in dieser außergewöhnlichen Lebenssituation besonders deutlich: „Es war toll zu sehen, wie begeistert die Kinder von der Musik waren. Musik öffnet eben Türen“, sagte sein Begleiter Michael Rosenkranz, Vorsitzender der Musik- und Jugendstiftung in Düren. Gefördert wurde das Projekt vom Landesmusikrat NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Nordrhein-Westfalen.