Düren: Vergangene Zeiten bei Ausstellung „Betrogene Hoffnungen“ ertasten

Düren : Vergangene Zeiten bei Ausstellung „Betrogene Hoffnungen“ ertasten

Am 6. Juni fand der „Tag der Sehbehinderten“ unter dem Motto „Sehbehindert im Museum“ statt. In diesem Zusammenhang wurde auch ein kurzweiliger Rundgang durch die Ausstellung „Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929“ des Stadtmuseums angeboten.

Aus terminlichen Gründen konnte die tatsächliche Führung erst am Samstag, 9. Juni, stattfinden. Trotzdem fand sie großen Anklang bei den Teilnehmenden und erlaubte einen spannenden und abwechslungsreichen Einblick in die Geschichte Dürens. 20 Interessierte hatten sich an diesem Nachmittag eingefunden.

Einblicke in vergangene Zeit

Zunächst gaben die Referentinnen Irmgard Gerhards und Rita Koerffer einen kurzen Einblick in politische, kulturelle und modische Veränderungen der Zeit. Die Teilnehmer konnten sich währenddessen anhand einiger Tastobjekte einen eigenen Eindruck der Zeit verschaffen. Überraschend klar und einfach sind die Verzierungen der Zeit, sie muten fast modern an.

Große Veränderungen in der Mode

Einige Alltagsgegenstände wie der Wasserkocher schienen sich bisweilen kaum verändert zu haben. Dagegen war die Mode der 20er Jahre doch großen Veränderungen unterworfen. Sie war ein spannendes Thema, zu dem viele Exponate gezeigt wurden und auch auf Neuerungen aufmerksam gemacht wurde.

Zudem standen mehrere Modelle der ehemaligen Stadt Düren im Fokus. Die Gruppe konnte eine Miniaturform des alten Kornhauses ebenso im Detail mit den Fingern erfassen, wie das alte Marktmodell. Der Gestalter Josef Winthagen vermittelte währenddessen fundiertes Hintergrundwissen über die alten Gebäude.

Insgesamt saß die Gruppe mehr als zwei Stunden zusammen und lernte viel Wissenswertes über die vergangene Zeit. So war es ein kurzweiliger, lehrreicher Nachmittag, der im Rahmen des „Tags der Sehbehinderten stattfand.