Düren: Ursula Otte mit Dürener Bürgermedaille ausgezeichnet

Düren: Ursula Otte mit Dürener Bürgermedaille ausgezeichnet

Das „herzlich-befreiende Lachen“, mit dem Ursula Otte nach Aussage von Paul Larue auch ernste Gespräche und Diskussionen zu beenden weiß, ließ nicht lange auf sich warten: Kaum hatte der Bürgermeister der Gürzenicherin nach einem einstimmigen Beschluss des Rates die Bürgermedaille der Stadt Düren verliehen, war es da und lockerte den offiziellen Teil der Feierstunde im Leopold-Hoesch-Museum spürbar auf.

Larue würdigte die 74-Jährige als „Kommunalpolitikerin mit Herz und Verstand“, die leidenschaftliches Engagement in ihre ehrenamtliche Tätigkeit einbringe und immer wieder „feines Gespür für soziale Gerechtigkeit“ beweise. „Das Soziale und die Sorge um den Heimatort sind zwei wichtige Pole im Wirken von Ursula Otte“, betonte Larue, der in seiner Kaudatio kurz auf die 25-jährige Mitgliedschaft der Jubilarin im Rat der Stadt Düren einging. Die Sanierung der Hauptschule und der Turnhalle in Gürzenich seien ebenso Erfolge ihrer Beharrlichkeit wie die im Herbst anstehende Renaturierung des Gürzenicher Baches, verbunden mit der Umgestaltung der Schillingstraße. Larue verwies aber auch auf Ursula Ottes Einsatz für die Menschenrechte als langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe von Amnesty International, die von der Gürzenicherin Ende der 70er Jahre mitgegründet wurde.

Mit der silbernen Bürgermedaille würdigt die Stadt Düren Bürger, die sich besondere Verdienste um das Wohl und das Ansehen der Stadt und ihrer Bürgerschaft erworben haben.

(ja)