Unbekannter überfällt Geschäftsmann auf Pendlerparkplatz bei Düren

Zeugen gesucht : Unbekannter überfällt Geschäftsmann auf Pendlerparkplatz bei Düren

Ein Geschäftsmann aus Köln ist auf dem Pendlerparkplatz an der Autobahn A4 bei Düren von einem Unbekannten überfallen worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Wie die Dürener Polizei berichtet, suchte der 60-Jährige den Pendlerparkplatz auf, um im Gebüsch seine Notdurft zu verrichten. Dabei hörte er auf Richtung der abgestellten Wagen eine Alarmanlage.

Als er zu seinem Auto zurückkehrte, beugte sich gerade ein unbekannter Mann in das Fahrzeuginnere. Zuvor hatte er eine Seitenscheibe eingeschlagen. Er stahl vom Rücksitz eine Tasche samt Laptop und wollte flüchten. Der Kölner rannte dem Dieb hinterher und konnte die Tasche packen. Hieraus entwickelte sich eine Rangelei, bei der der Kölner stürzte. Ein weiterer Mann bekam die Tat mit und rief, dass er die Polizei alarmieren würde. Dadurch wurde der Täter möglicherweise verunsichert.

Der Kölner nutzte die Gelegenheit und bot dem Fremden statt des Laptops, auf dem sich wichtige Unterlagen befanden, einen Geldbetrag an. Der Unbekannte willigte ein, nahm die geringe Menge Bargeld und flüchtete. Die Polizei mutmaßt, dass sich noch ein Komplize in Tatortnähe befand, der Schmiere stand.

Die sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Zur Beschreibung des Räubers konnte das Opfer angeben, dass er etwa 1,80 Meter groß und 30 bis 40 Jahre alt war. Er hatte eine kräftige Statur, helle Haare und sprach Deutsch mit einem unbekannten Akzent. Zur Tatzeit hatte er ein rotes Dreieckstuch bis über die Nase gezogen. Bekleidet war er mit einer langen, hellen Hose und einem weißen T-Shirt, das möglicherweise aufgrund des Gerangels zerrissen ist.

Die Polizei bittet nun den Mann, der sich zur Tatzeit ebenfalls auf dem Pendlerparkplatz befand und dem Geschädigten seine Hilfe anbot, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 02421/949-6425 in Verbindung zu setzen. Wer sonst verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf den Flüchtigen geben kann, wird ebenfalls gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

(red/pol)
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