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Betroffen vom Kohleausstieg: Überbrückungshilfe ab 58 Jahren

Betroffen vom Kohleausstieg : Überbrückungshilfe ab 58 Jahren

Mit dem Kohleausstiegsgesetz hat das Bundeskabinett vergangene Woche auch ein Instrument für betroffene Arbeitnehmer auf den Weg gebracht: das Anpassungsgeld.

Darauf weist der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung, Thomas Rachel (CDU/MdB) hin. Das sei „im Sinne der berechtigten Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Kraftwerken und den Braunkohletagebauen“ geschehen, sagte der Dürener Abgeordnete.

„Das Anpassungsgeld ist zentraler Bestandteil eines sozialverträglichen Kohleausstiegs und wichtig für die Betroffenen und deren Familien“, sagte Thomas Rachel weiter. Künftig kann Beschäftigten in Braunkohle-Kraftwerken und -Tagebauen, die mindestens 58 Jahre alt sind und bis zum 31. Dezember 2038 ihren Arbeitsplatz verlieren, aus Mitteln des Bundeshaushalts, für längstens fünf Jahre ein Anpassungsgeld als Überbrückungshilfe bis zur Anspruchsberechtigung auf eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gewährt werden. „Das betrifft viele Braunkohlebeschäftigte im Kreis Düren“, so der Dürener Christdemokrat.

Das Gesamtvolumen für das Anpassungsgeld betrage rund 4,8 Milliarden Euro, das im Zeitraum 2020 bis 2048 gezahlt werde.

Thomas Rachels Bewertung des Kohleausstiegsgesetzes fällt rundweg positiv aus. Es schaffe nun „endlich mehr Planungssicherheit für die Beschäftigten, die Energieversorger und die betroffenen Kommunen im Kreis Düren“.