Düren: Über die Historie rund um den Burgauer Wald

Düren: Über die Historie rund um den Burgauer Wald

Ein Wald bietet für gewöhnlich Geschichte und Geschichten. Womöglich auch Sagen und sonstige Anekdoten. Wie sieht es im Burgauer Wald aus? Dieser Frage geht der Dürener Geschichtsverein in einem Vortrag am kommenden Mittwoch, 29. März, im Cellitinnen-Seniorenhaus St. Gertrud an der Kölnstraße 62 nach.

Das bekannteste Gebäude im Wald ist Schloss Burgau, das ebenso Berücksichtigung findet wie die Sage von der Hexe Hackefey, die sich um das Schloss rankt. Auf einem Steinrelief wird an die Geschichte mit Teufel, Prinz und Hexe erinnert.

Am Rand des Waldes gab es einmal ein Denkmal, das im Volksmund den hübschen Namen „Elefantenklo“ trug. Es ist längst verschwunden und sollte einst an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnern.

Im Wald selbst gibt es Gut Weyern als weiteres historisches Gebäude und eine ehemalige Waldschule, in der Kinder betreut wurden. Auch den am Waldrand liegenden Trümmerberg wird der zweite Vorsitzende des Geschichtsvereins, Ingo Latotzki, in seinem Vortrag berücksichtigen, ebenso die Historie des Waldes selbst. Beginn: 19 Uhr (Eintritt frei). Ebenso im Cellitinnen-Seniorenhaus findet am Donnerstag, 4. Mai, ein Vortrag von Heinrich Hempsch statt, der sich mit der Geschichte von Burg Binsfeld beschäftigt. Sie ist im Stil der Frührenaissance erbaut und zählt zu den bedeutendsten Profanbauten des Rheinlandes. Beginn ist um 19 Uhr (Eintritt frei).

Überdies bietet der Geschichtsverein wieder eine Studienfahrt an. Vom 24. bis 25. April geht es nach Neustadt an der Weinstraße, zum Hambacher Schloss und nach Speyer. Interessenten für die Fahrt können sich beim Vorsitzenden des Dürener Geschichtsvereins, Dr. Helmut Irmen, unter irmen-recht@web.de melden, um weitere Informationen zu erhalten.

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