Düren: U14-Volleyballer aus Düren sind deutsche Vizemeister

Düren: U14-Volleyballer aus Düren sind deutsche Vizemeister

Es ist der größte Erfolg im Juniorenbereich der Vereinsgeschichte überhaupt: Die U 14-Volleyballer des Dürener Turnvereins haben bei der Deutschen Meisterschaft in München den zweiten Platz belegt. „Es war das erste Mal überhaupt“, sagt Andreas Peterhoff vom DTV, „dass eine unserer Jugendmannschaften sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hat. Der Vizemeistertitel ist ein Wahnsinns-Erfolg.“

Ähnlich sieht das auch Trainer Thomas Schmidt. Sein erklärtes Ziel für die Meisterschaft in der bayerischen Landeshauptstadt war ein Platz unter den ersten zehn. „Mit der Silbermedaille“, sagt er, „haben wir wirklich nicht gerechnet.“

Die drei Vorrundengegner der Dürener waren die Mannschaften aus Kassel, Holzkirchen und Rottenburg. Die ersten beiden Spiele hat Düren klar mit 2:0 gewonnen, das letzte genau so deutlich mit 0:2 verloren. „Wir mussten also ins Achtelfinale und waren nicht direkt für das Viertelfinale qualifiziert“, erklärt der Trainer. Dort gewannen die Jungs um Kapitän Jonathan Meisen mit 2:0 gegen den SC Schwerin.

Gegen Berlin und Gotha

„Von dem Augenblick an“, sagt Schmidt, „war alles gut, weil wir den einstelligen Platz sicher hatten.“ Es kam aber noch besser, viel besser sogar. Düren hat das Viertelfinale gegen den Berliner TSC für sich entschieden (ebenfalls in zwei Sätzen) und im Halbfinale Dresden genauso klar geschlagen.

„Im Finale“, sagt Schmidt, „kam es dann zu einer zweiten Begegnung gegen die Junioren des TV Rottenburg. Und wir wollten natürlich unbedingt zeigen, dass wir die Rottenburger schlagen konnten.“ Düren ist gut ins Endspiel gestartet, schnell hieß die Führung für die DTVer 5:1. Schmidt: „Danach ging es Schlag auf Schlag, aber irgendwann ist Rottenburg im ersten Satz mit 24:19 in Führung gegangen.“

Die Dürener haben sich auf 25:25 rangekämpft, am Ende den Satz aber doch mit 25:27 verloren. „Danach“, sagt Schmidt, „war irgendwie die Luft raus. Und im zweiten Satz, der 18:25 ausgegangen ist, haben wir kein Bein mehr auf den Boden bekommen.“

Klar, dass die Enttäuschung nach der Finalniederlage zuerst groß war, relativ schnell war die Freude über den tollen zweiten Platz aber noch viel größer.“

In der nächsten Woche beginnt das Team von Thomas Schmidt schon wieder mit dem Training. In der nächsten Saison spielen die Jungs in der Altersklasse U 16 — und das in der höchsten NRW-Liga.

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