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Polizei sucht Zeugen: Trickdiebe in Düren und Aldenhoven unterwegs

Polizei sucht Zeugen : Trickdiebe in Düren und Aldenhoven unterwegs

Zwei Frauen aus dem Kreis Düren sind beim Einkaufen einem Trickdiebstahl zum Opfer gefallen. Die Polizei warnt und sucht nun nach Zeugen.

Am Montagmorgen waren eine 71-Jährige aus Niederzier und eine 81-Jährige aus Aldenhoven beim Einkaufen das Ziel von Trickdieben.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 10.40 Uhr in einem Kaufhaus auf der Kuhgasse in der Dürener Innenstadt, wie die Polizei berichtet. Nach Aussage der 71-jährigen Seniorin hielten sich zwei Mädchen in ihrer unmittelbaren Nähe auf, als eine der beiden sie plötzlich in ein kurzes Gespräch verwickelte. Die Mittäterin habe sie angerempelt. Nichtsahnend verließ die Frau später das Geschäft und bemerkte dann, dass ihr Geldbeutel nicht mehr in ihrem Rucksack war. Die Diebinnen entwendeten neben 100 Euro Bargeld unter anderem noch Bankkarten und einen Personalausweis.

Beide Täterinnen waren jugendlich und hatten dunkle Haare. Das erste Mädchen war bekleidet mit Jeans, einem schwarzen T-Shirt und weißen Schuhen. Die zweite Person trug eine kurze weiße Hose, ein schwarzes T-Shirt und ebenfalls weiße Schuhe. Beide führten eine schwarze Umhängetasche mit sich.

Der zweite Vorfall spielte sich nur wenige Minuten später gegen 10.45 Uhr in einem Supermarkt Am Alten Bahnhof in Aldenhoven ab. Auch hier gelang es einem vermutlichem Täterduo mittels Ablenken der 81-järhigen Seniorin die Geldbörse mit etwa 25 Euro Bargeld und diverser Karten aus ihrer Einkaufstasche zu entwenden.

Die Haupttatverdächtige ist rund 25 Jahre alt, hat dunkles Haar, ist 1,70 Meter groß und trug eine Brille und Mundschutz. Beim Ansprechen fiel sie durch einen „ausländischen Dialekt“ auf. Bei der Begleitperson handelte es sich um einen Mann mit dunklen Haaren.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, sich unter der 02421/949-6425 bei der Leitstelle der Polizei zu melden. Die Beamten waren außerdem erneut vor Taschendieben. „Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf“, erklärt die Dürener Polizei. Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen.

(red/pol)