Heimbach/Aachen: Trianel will den Strom komplett unterirdisch weiterleiten

Heimbach/Aachen: Trianel will den Strom komplett unterirdisch weiterleiten

Das geplante Wasserspeicherkraftwerk an der Rurtalsperre soll mit durchgängig unterirdisch verlegten Kabeln an das Hochspannungsnetz angeschlossen werden. Eine entsprechende Änderung des Antrages zum Raumordnungsverfahren hat das Aachener Stadtwerkenetzwerk Trianel GmbH bei der Bezirksregierung Köln eingereicht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Da es sich um eine wesentliche Planänderung handelt, werden die Antragsunterlagen bis zum 18. Dezember erneut ausgelegt.

Das umstrittene Kraftwerk, dessen Oberbecken zwischen Strauch und Schmidt angelegt werden soll und dessen Unterbecken der Rursee sein soll, soll nun nicht mehr über eine Hochspannungsfreileitung südlich des Heimbacher Stadtteils Hausen und Vlatten ans Übertragungsnetz angeschlossen werden. Stattdessen sieht die neue Planung ein Erdkabel vor, das durch Hausen nach Osten bis zur bestehenden Freileitung zwischen Berg und Vlatten verlaufen soll. Das Erdkabel kann dabei weitgehend in Wegen verlegt werden.

Die Idee für die neue Trasse, führte Trianel in einer Mitteilung weiter aus, sei von Landwirten gekommen und sei gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer erarbeitet worden. Zudem greift Trianel mit dieser Trasse die Anregung des Heimbacher Stadtrates vom 17. Oktober auf, durchgängig Erdkabel zu nutzen. Um die Bürger vor Ort zu informieren, plant Trianel zeitnah eine Bürgerversammlung in Hausen.

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