Embken: Treffpunkt zwischen alten Mauern und robusten Balken

Embken: Treffpunkt zwischen alten Mauern und robusten Balken

Alt ist die Embkener Vogtei, ganze 350 Jahre, und vor einem Jahrzehnt etwa haben die Bewohner des Golddorfs dem alten Gebäude den Namen „Die Arche” gegeben. Grund genug für Malerin Caroline Lauscher, auch ihrem restaurierten Kunsthaus diesen Namen zu geben.

Klein-, mittel- und großformatige Bilder hängen über zwei Etagen verteilt, Acryl und Öl auf Leinwand, hier und da lockert Mischtechnik den Reigen der Beiden auf. Lauschers Motive lassen etwas von der Naturverbundenheit der Künstlerin erahnen: Besonders ins Auge fallen Landschaften der Eifel und des Hohen Venns sowie Birkenwälder, die Caroline Lauscher vor allem liebt.

Teils kräftige Farben, dick aufgetragen, reliefartig, fesseln schnell den Blick des Betrachters. „Hier ist eine Frau am Werk, die in, mit und in der Kunst lebt”, machte ein Besucher der Vernissage seinen Eindrücken Luft.

Eine künstlerische Idylle

Und diese eindrucksvollen Gemälde sind eingebettet in altes Mauerwerk, unterbrochen von alten, naturbelassenen Eichenbalken, eine künstlerische Idylle, die ihresgleichen sucht.

Caroline Lauscher wird dieses Haus in der Lieberstraße 43 auch anderen Künstlern zur Verfügung stellen. Kurse für angehende Zeichner und Keramiker werden angeboten. Lauschers Ziel: Die Arche soll eine Begegnungsstätte für ganzheitliche Kreativität, Wahrnehmung und Bewusstheit werden.

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von dem Gitarren-Trio „Zart besaitet” mit Musik aus Europa, Süd- und Mittelamerika. Zu sehen sind die Gemälde bis zum 1. März, mittwochs und freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 15 bis 18 Uhr.