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Düren/Wuppertal: Trainer gesteht: „Es war Mein Fehler”

Düren/Wuppertal : Trainer gesteht: „Es war Mein Fehler”

Björn-Arne Alber heulte Rotz und Wasser. Der Zuspieler des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, berichtete sein Trainer Bernd Werscheck, habe in der Kabine geweint, weil er sich einen Teil der Schuld an der Niederlage in Wuppertal gegeben habe. Warum?

15:14 führte der Gast von der Rur an der Wupper, schien endlich mal die Niederlagenserie im Bergischen Land beenden zu können.

Doch dann stellte Alber auf Heriberto Quero, und der Venezolaner hämmerte den Ball nicht ins gegnerische Feld, sondern ins Netz. 15:15 statt 16:14. 17:19 hieß es nach drei vergebenen Matchbällen und damit Fünf-Satz-Sieg für das Bayer-Team.

Bernd Werscheck wollte Alber, der für Zuspieler Nr. 1, Diego Gutierrez, ins Spiel gekommen war, aber keine Schuld geben: „Ich mache mir Vorwürfe, dass ich Martin Bulst nicht wieder für Heriberto eingewechselt habe.”

Denn nach durchwachsenem Spiel Queros brachte Werscheck im vierten Satz Bulst für den Angreifer aus Südamerika. Und der junge Deutsche punktete ein um das andere Mal.

Doch dann wollte Werscheck den Block stärken, holte Bulst vom Feld, brachte Quero. Und tauschte dann nicht wieder. „Mein Fehler”, konstatierte Werscheck, sagte aber auch: „Diesen Ball zum 16. Punkt muss Quero rein machen.” Und befand weiter: „Tragisch, schon gegen Unterhaching und im Pokal gegen Friedrichshafen gelangen Quero entscheidende Punkte nicht.”

Doch die Verlustpartie machte Werscheck nicht an den letzten Szenen alleine fest: „Unsere Annahme schwächelte, der Block war löchrig und die Aufgaben kamen auch nicht so, wie ich es mir vorstellte.” Trotzdem: Evivo bleibt Tabellendritter.