Düren: Trainer der SWD Powervolleys gönnt drei Spielern einen freien Tag

Düren: Trainer der SWD Powervolleys gönnt drei Spielern einen freien Tag

Drei Spielern gönnte der Trainer am Montag einen freien Tag. Libero Blair Bann, Zuspieler Stijn d‘Hulst und Mittelblocker Michael Andrei durften sich abseits des Volleyball-Geschehens verlustieren.

Stefan Falter verordnete den Akteuren eine Verschnaufpause, weil sie zu den beschäftigsten Spielern des Bundesligisten SWD Powervolleys in diesem Kalenderjahr gehören: „Blair, Stijn und Michael waren lange mit ihren Nationalmannschaften unterwegs und gehören in dieser Saison ja auch zu den Spielern, die die meisten Einsatzzeiten in unserem Kader haben.“

Folglich reagierte der Trainer nach der sogenannten englischen Woche: „Das ist eine Investition in die Zukunft“, sagte er. Der Coach will verhindern, dass derart belastete Spieler sich verletzen oder später in ein Formloch fallen.

Die vergangenen Tage hatten es schließlich angesichts der 2600 Kilometer langen Busfahrt Düren-Innsbruck-Berlin-Düren und der drei Begegnungen in sieben Tagen in sich. Und so schraubte der Coach am Montag, dem ersten Trainingstag nach dem 3:0 über die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, auch für andere Akteure die Trainingsbelastung etwas herunter. Während die etatmäßigen Außenangreifer Romans Sauss und Dirk Westphal während der Übungseinheit sich eher als Annahmespieler verdingten, bliesen ihre Außenangreifer-Kollegen Karli Allik und Július Firkal‘ zur Attacke.

Nach dem Friedrichshafen-Spiel am kommenden Wochenende wird Falter angesichts der zwei Wochen ohne Begegnung wieder in die Zukunft „investieren“ — damit Romans Sauss in einer engen Situation vielleicht erneut in die Kiste mit den Aufschlagserien packt: „Man merkte doch richtig, dass er nach den Anstrengungen der englischen Woche keine Lust hatte, den dritten Satz zu verlieren: Also ist er mir der richtigen Wut im Bauch zum Aufschlag gestritten“, freute sich Falter über den Letten, mit dessen Hilde aus dem 21:24-Rückstand ein 27:25-Satzgewinn wurde. „Romans war wie die anderen körperlich wie mental müde“, hatte Stefan Falter natürlich volles Verständnis dafür volles Verständnis, dass seine Spieler keinen Bock auf den vierten Satz hatten.

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