Düren: Tommy Engel feiert mit 1800 Menschen im Zirkuszelt

Düren: Tommy Engel feiert mit 1800 Menschen im Zirkuszelt

„Für uns ist er die Nummer eins. Und heute, an unserem Geburtstag, wird für uns ein Traum wahr.“ Mit diesen Worten kündigte Addy Clemens, der Vorsitzende der „AG Schnüss“, den ersten Stargast des 20. Dürener Mundartfestivals an.

Es war eine schöne Atmosphäre im Zirkuszelt im Willy-Brandt-Park, als der Kölner Sänger und ehemalige Frontmann der „Bläck Fööss“ zum Start des Festivals „Ich ben keine Engel“ anstimmte. Die Dürener stimmten sofort mit ein. Mit „Wilde Bloom“ wurde es im Anschluss ein wenig besinnlicher, aber auch damit traf Tommy Engel den Geschmack seines Publikums. Während sich die einen Zuschauer dicht an die Bühne drängten, genossen die anderen im Park die weit hörbare Stimme des Kölners und seiner sechsköpfigen Band. Die Songs reichten von Balladen wie „Hypochonder“ über rockige Melodien bis hin zu altbekannten „Bläck-Fööss-Hits“.

Dem Domstädter gefiel es an der Rur: „Einen so schönen Platz wie hier können sie in Köln lange suchen“, sagte er lachend. Und auf der Fahrt in die Kreisstadt waren Tommy Engel auch gleich die vielen „Jül“-Kennzeichen aufgefallen und so gab er — begleitet von Lachern und Applaus — ein paar freche Bemerkungen über die Menschen, die in der „Peripherie der Domstadt, also quasi im Outback leben“, ab. Festgestellt hat der Kölner auch, dass man in Düren eine andere Sprache spricht. Heimisch fühlte er sich trotzdem — und verstanden hat er sich mit dem Publikum auch sofort.

Samstag beginnt das Programm um 18 Uhr. Als Opener stehen die „Schwees Fööss“ auf der Bühne, anschließend kommt Konrad Beikircher. Später spielen die Gruppen „Echte Fründe“ und „Määt Nix“. Am Sonntag beginnt das Programm um 13 Uhr.

Das Programm im Internet:

www.ag-schnuess.de

(smb)
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