Nörvenich/Kreuzau: Tödliche Köder halten Dürener Hundehalter in Atem: Polizei ermittelt

Nörvenich/Kreuzau: Tödliche Köder halten Dürener Hundehalter in Atem: Polizei ermittelt

In Fleischbällchen versteckte Rasierklingen sind zwei Hunden in Nörvenich beinahe zum Verhängnis geworden. Und auf einem Feldweg in Kreuzau wurden zwei Vierbeiner von sogenannten Giftködern angelockt. Auch hier hatten die Tiere Glück. Die Dürener Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Wie die Dürener Polizei mitteilte, wurden den Beamten zunächst zwei Fälle von Hundehaltern gemeldet, die ihre Vierbeiner nahe des Sportplatzes im Nörvenicher Ortsteil Hochkirchen auf einem Wirtschaftsweg ausgeführt hatten. Dabei hatten die Hunde jeweils einen Köder aufgenommen, der mit einer Rasierklinge bestückt war.

Während im ersten Fall die Halterin ihrem Tier noch selbst helfen konnte, musste der Besitzer eines weiteren Hundes mit seinem Vierbeiner eine Tierklinik aufsuchen, wo der Hund notoperiert wurde.

Glück im Unglück hatten auch Hund und Halter aus Kreuzau. Sie waren am Dienstagabend auf einem Feldweg in Stockheim unterwegs, der als Verlängerung des Bubenheimer Wegs von der Bundesstraße 56 aus in Richtung Vettweiß führt.

Dabei erkannte der Besitzer, wie sein Tier etwas zu fressen begann und reagierte schnell: Sofort entfernte er den Köder aus dem Fang des Hundes und übergab sie später der Polizei. Es handelte sich um Hackfleisch, das fest in eine blaue Masse eingerollt war. Um was es sich dabei genau handelt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Dürener Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nehmen die Beamten unter 02421/949-8511 entgegen.

(red/pol)