Seit September der FSJler : Thomas Jansen ist der neue Mitspieler im Team

Seit September der FSJler : Thomas Jansen ist der neue Mitspieler im Team

Jansen ist seit September der neue FSJler des Fußballkreises Düren. Zu seinen Aufgaben gehört es, Bewegungsangebote für Kinder in Grundschulen und Kitas anzubieten — Schwerpunkt bildet natürlich der Fußball.

Wenn Thomas Jansen im nächsten Jahr auf sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zurückblicken wird, erinnert er sich wahrscheinlich an tobende Kinder, bestimmt an einen hohen Geräuschpegel und hoffentlich an eine Menge Spaß.

„Das FSJ ist natürlich eine Herausforderung für mich, aber es ist gut, etwas Neues kennenzulernen und mich weiterzuentwickeln“, sagt der 19-Jährige Aldenhovener. Jansen hat lange Jahre beim SV Victoria Koslar gespielt, jetzt steht er beim FC Rurdorf im Tor.

Die Angebote in den Schulen und Kitas konzipiert er in Eigenregie. Bisher nehmen sechs Schulen und fünf Kitas das Angebot Jansens wahr. Eine Steigerung, denn im letztenFreiwilligen Sozialen Jahr beim Fußballkreis war nur eine Kita beteiligt. „Wir gehen in die Schulen, um auch Spieler und vor allem Spielerinnen für die Vereine zu gewinnen“, sagt Wolfgang Dembsky, Kreisjugendobmann, der auch in diesem Jahr den Freiwilligen hauptsächlich betreut. Jansen ist bereits der zehnte, der dort sein FSJ absolviert.

Er wird aber nicht nur in die Einrichtungen gehen, sondern auch die Arbeit des Fußballkreises begleiten. wie der Vorsitzende Manfred Schultze versichert. „Bei uns sind rund 50 Mitarbeiter aktiv. Bisher sind von den FSJlern fünf bei uns geblieben, das freut uns natürlich sehr“, sagt er.

Finanziell unterstütz wird die Freiwilligenarbeit von der Sparkasse Düren. „So ein Jahr ist wichtig für die Bildung und Weiterentwicklung junger Menschen. Sport verbindet“, sagt Sparkassen-Chef Uwe Willner.

In der Woche arbeitet Jansen rund 38 Stunden, auch am Wochenende ist er im Einsatz — wie beispielsweise heute, denn es steht seine Schiedsrichterprüfung an — Pflicht für die FSJler beim Fußballkreis. Somit kennt er viele Facetten des Sports, da er auch bereits als Trainer aktiv war. So geht er gut gerüstet an seine neue Arbeitsstelle heran.

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