Ellen: Theaterverein „Frohsinn“ spielt lokal angehauchten Schwank

Ellen: Theaterverein „Frohsinn“ spielt lokal angehauchten Schwank

„Sowas sagen Sie mir ins Gesicht?“ — „Drehen Sie sich um, dann sag ich es in den Nacken!“ Graf Heinrich von Rabenklau (Christian Mambor) verhält sich schlimmer als alle Schwiegermütter der Kontinente, dabei hätte er Grund genug zur Dankbarkeit.

Dank der Hochzeit mit seiner Tochter Olympia (Anja Spies) hat sein Schwiegersohn, der reiche Papierfabrikant August Schulze (Peter Heyden), schließlich den Grafen samt Tochter vor dem Ruin bewahrt.

Wie viel Zündstoff diese Konstellation beinhaltet, zeigt der Ellener Theaterverein „Frohsinn“ unter der Regie von Gaby Drygall in seinem aktuellen Stück „Der blaue Heinrich“. Dem Schwank in drei Akten wurde vom Theaterverein mit Lokalkolorit eine eigene Note gegeben. Neben dem Dürener Platt wird — dank dem Fabrikbesitzer Theodor Bollenbach (Wolfram Schiefer) — auch Sächsisch zu hören sein.

„Ganz stolz sind wir auf die Ritterrüstung, die als Leihgabe der Burg Satzvey das Bühnenbild vervollständigt“, verriet ein Mitglied des Vereins.

Das Ensemble tritt bis zum 25. März an den Wochenenden im Saal Wamig-Weber auf. Karten gibt es bei Helmut Utzen (Telefon 02428/6610). Die Zuschauer erwartet ein Abend, der eine ebenso vornehme wie amüsante Gesellschaft und diverse Überraschungen bereithält.

(mie)