Nideggen: Theater in Nideggen: Von Elfen und anderen Flugobjekten

Nideggen: Theater in Nideggen: Von Elfen und anderen Flugobjekten

Die Abschlussveranstaltung des Theaterprojekts, „Opa Eduards Traum vom Fliegen“ endete mit der letzten, der siebten Vorstellung der „Mimosen“ — Kai Meister und Nicole Grasmeier — im Christinenstift in Nideggen. Das Kindertheater „Die Mimosen“ aus Düsseldorf kooperierte bei diesem Projekt mit dem „Komm“-Zentrum Düren sowie verschiedenen Seniorenwohnheimen der Region.

Eingeladen zur letzten Vorführung waren neben den zahlreichen Bewohnern des Seniorenheims Christinenstift eine Gruppe der „Rurpiraten“ des Üdinger Kindergartens. Kinder und Senioren gingen beim Spiel auf der Bühne mit, lachten, assistierten den Akteuren durch gutgemeinte Zurufe.

Es ist aber auch ein zu lustiges Theaterstück, ausgedacht und geschrieben von Kai Meister und Nicole Grasmeier. Kostüme und die Kulissen sind ebenfalls von den Schauspielern selbst entworfen und gebastelt.

Das Theaterstück informierte die Zuschauer, wie Fliegen geht. Elfe Amelie erzählte über den Flug von Elfen, Opa Eduard erläuterte den Flug von Flugkörpern, die von Menschenhand geschaffen sind. Nach der Aufführung erzählten die Kinder von ihren eigenen Erlebnissen mit dem Fliegen, von Reisen in die USA, in die Türkei und nach Holland.

Auch die Senioren berichteten von ihren Flugreisen. Die kleinen Rurpiraten erzählten engagiert vom Zusammensein mit ihren eigenen Omas und Opas. Neben dem Spielen mit den Großeltern standen das gemeinsame Kochen und Backen in der Beliebtheitsskala an der Spitze.

Dr. Gregor Broschinski, Vorsitzender der Jugend- und Sportstiftung der Sparkasse Düren, genoss das Spiel der Mimosen und die sicht- und hörbare Freude der Senioren und der Kinder. „Der Stiftung kann ich bei unserem nächsten Zusammentreffen berichten, dass dieses Projekt Kinder und Senioren näher bringt“, sagte er vor der Überreichung des Schecks über 3500 Euro an die Mimosen.

Auch die Mimosen schauen zufrieden auf das Projekt zurück. „Jede Spielstätte war anders, die Zuschauer an den sieben Spielorten reagierten verschieden, spannend“, zog Kai Meister ein Resümee. Thomas Lüttgen, Vertreter des Komm und Regisseur: „Ein solches Projekt würde ich jederzeit wieder machen.“

(bel)
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