Düren: Terminal: Projektgesellschaft liegt auf Eis

Düren: Terminal: Projektgesellschaft liegt auf Eis

Ohne drittes Gleis, eine Förderzusage des Landes und einen Investor müsse das geplante Containerterminal zwischen Arnoldsweiler und Merzenich „skeptisch beurteilt werden“, bilanzierte Dürens Baudezernent bei der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses.

Die Stadt legt daher die Gründung einer Projektgesellschaft auf Eis. Ein Expertenhearing wird zunächst ausgesetzt. „Wenn es kaum Informationen gibt, ist ein Informationsverfahren obsolet“, sagte Paul Zündorf.

„Wir werden uns mit diesem Thema erst wieder beschäftigen, wenn ein Investor da ist“, sagte CDU-Politiker Karl-Albert Eßer. „Die Faktenlage ist desolat.“ Für Niko Theodoridis (Die Linke) ist die Lage klar: „Das Terminal ist für die Katz.“ SPD-Politiker Peter Koschorreck sprach von einem Teufelskreis: „Ohne ein entsprechendes Signal aus Düren wird sich kein Investor melden.“

Für Düren sei die Logistikbranche aber wichtig. Er schlug vor, einen anderen Standort zu suchen.

(sj)
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