Düren: Tänze sind ein unterschätztes Kulturgut

Düren: Tänze sind ein unterschätztes Kulturgut

Der runde Geburtstag wurde groß gefeiert: Der Tanz-Kultur-Kreis „Regenbogen“ unter der Leitung von Nina Robrock besteht seit 30 Jahren. Beim großen Geburtstagsfest gab es vor der Eröffnung des Buffets „internationale Oldies“ und damit ein Rückblick auf die Anfangszeiten des Projekts.

Zugleich führten die ausgesuchten Tänze durch diverse Tanzlandschaften. Tanzpädagogin Nina Robrock: „Der Schwerpunkt liegt bei uns auf Südosteuropa, Israel und Armenien“.

„Die Tänze der Länder“, so Nina Robrock weiter, „stellen ein heute leider oft unterschätztes Kulturgut dar“. Der Tanz-Kultur-Kreis „Regenbogen“ sieht in der Wertschätzung und Sichtbarmachung der Kulturen seine Aufgabe. Der Kreis hat ein länderübergreifendes Netzwerk kultureller Begegnungen aufgebaut.

So waren in Düren schon Referenten aus Israel, Serbien, Griechenland und Rumänien zu Gast. Eine Teilnehmerin stellte für eine Fotowand Bilder zur Verfügung, die Ellen Nussbaum für das Jubiläum chronologisch zusammenfügte. Neben wöchentlichen Kursen, Vorführungen, interkulturellen Veranstaltungen und Vorträgen veranstaltet der „Regenbogen“ seit 2006 den Literarischen Salon in der Stadtbücherei.

Nach mehr als 40 Veranstaltungen versteht sich der Salon als Forum für Menschen mit Interesse am Gespräch über Prosa und Lyrik. Der Tanz- Kultur-Kreis möchte Frauen und ansprechen im Sinne eines konstruktiven Miteinanders und kreativer Lebensgestaltung.

(sps)
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