Düren: SWD Powervolleys: „Wir sind absolut bereit für Lüneburg“

Düren: SWD Powervolleys: „Wir sind absolut bereit für Lüneburg“

Die Pause war nur kurz: Gegen Mitternacht waren die SWD Powervolleys am Mittwoch vom Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Pokals in Ankara zurück in Düren, und um zehn Uhr am Donnerstagmorgen hatte Trainer Stefan Falter schon das erste Training angesetzt.

Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Düren heute beim ersten Heimspiel der Rückrunde in der Volleyball-Bundesliga gegen die SVG Lüneburg antreten muss. „Lüneburg“, sagt Falter, „ist in der Tabelle bis auf zwei Punkte an uns herangekommen. Es muss unser Ziel sein, diesen Abstand mindestens zu wahren. Besser wäre, ihn zu vergrößern.“ Im Klartext heißt das: Düren will heute Abend unbedingt gewinnen.

Der Trainer ist überzeugt, dass seine Spieler die bittere Niederlage gegen Ankara abgehakt haben. „Das Spiel liegt hinter uns. Wir haben in der Türkei wichtige Spielpraxis gesammelt, die uns auch gegen Lüneburg nützen wird.“ Insgesamt hat Düren vor dem heutigen Heimspiel drei Trainingseinheiten absolviert. Falter: „Wir haben auch ein eher regeneratives Training mit Yoga-Elementen gemacht. Ich glaube, dass wir unseren Rhythmus wieder gefunden haben.“

Hinspiel verloren

Das Hinspiel in Lüneburg hat Düren verloren. „Die Halle in Lüneburg“, sagt Falter, „ist sehr speziell, weil sie sehr klein und sehr niedrig ist. Dort zu gewinnen, ist schwer. Heute Abend liegt der Heimvorteil auf unserer Seite. Das wollen wir nutzen und die Hinspiel-Niederlage auf jeden Fall wieder ausgleichen.“ Düren und Lüneburg, ergänzt der Trainer, seien zwei Teams, die sich in- und auswendig kennen würden. „Ich weiß genau, wie der Kollege arbeitet. Das macht die Partien auch so spannend.“ Die Spielweise der beiden Mannschaften ist aus Sicht des Dürener Trainers sehr unterschiedlich: „Die Lüneburger“, erklärt Falter, „haben eine hohe Risikobereitschaft beim Aufschlag. Wenn diese Aufschläge funktionieren, haben sie auch eine große Brisanz. Meine Mannschaft schlägt dagegen viel besonnener auf.“ Darüber hinaus habe Lüneburg starke Außenangreifer. „Da müssen wir gegensteuern.“ Er rechne mit vielen langen, hart umkämpften Ballwechseln gegen Lüneburg, sagt Falter.

Auch Dürens Mittelblocker Michael Andrei rechnet mit einer engen Partie. „Lüneburg hat ein sehr athletisches Team, das von seinem Trainer immer sehr gut eingestellt würde.“ Für Düren sei das heutige Spiel (Anpfiff in der Arena Kreis Düren ist um 19.30 Uhr) richtungsweisend. „Wir wollen unbedingt nach oben schauen“, sagt Michael Andrei. „Deswegen wollen wir natürlich dieses Spiel gewinnen.“ Seine Mannschaft habe in den vergangenen Tagen gut trainiert. „Wir sind absolut bereit für Lüneburg.“

Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Dürens bisher erfolgreichstem Angreifer Romans Sauss. Der Lette wurde wegen Wadenproblemen gegen Berlin und in Ankara geschont, jetzt hofft man im Lager der Powervolleys, dass Sauss auf das Feld zurückkehrt.

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