Düren: Sven Anton schmettert Düren zur Meisterschaft

Düren: Sven Anton schmettert Düren zur Meisterschaft

„Ich wünschte”, sagt Sven Anton, „meine Jungs hätten einen Tag später diese Asse geschlagen!” Doch den Gefallen taten ihm die Volleyballer von Evivo Düren bei der Niederlage gegen den Moerser SC nicht. So war es ihrem Übungsleiter vorbehalten geblieben, einen Gegner in Angst und Schrecken zu versetzen.

„Er hat uns im Finale mit seinen Sprungaufschlägen den Zahn gezogen. Auch sonst hat er überragend gespielt!”, sagte Bert Schleichardt. Schleichardt ist Teamsprecher des ASV Senden. Und seine Mannschaft musste im Finale der Westdeutschen Meisterschaft die Überlegenheit der Senioren I des Dürener Turnvereins anerkennen.

Die DTVer, bei denen neben Sven Anton auch ehemalige Dürener Bundesligaakteure wie Tilo Koch, Ingo Buckert, Jörg Dubbins oder Andreas Peterhoff mitwirkten, besiegten im Finale Senden mit 2:1 (24:26, 25:21, 15:8). In der Gruppenphase waren die Dürener in Grevenbroich dem Team aus Senden noch unterlegen. Doch im Finale packte Anton seine linke Klebe aus und hämmert mindestens zehn Asse in das gegnerische Feld.

Taktische Meisterleistung

Doch nicht nur die Senioren I des Dürener TV haben das Finale um die Deutsche Meisterschaft über Pfingsten in Fellbach bei Stuttgart erreicht, sondern auch die Senioren III. Hans-Jörg Feltes, Hans-Peter König, Werner Knie, HW Jülicher, Martin Franke, Günter Staeck, Volker Pohl und Hermann Notthoff deklassierten zunächst in einem ihrer Gruppenspiele den Moerser SC dank einer taktischen hervorragenden Leistung im ersten Satz 25:10, sicherten sich auch Abschnitt 2 trotz 22:24-Rückstand noch mit 26:24 und ließen dem Rivalen vom Niederrhein später auch im Finale beim 2:0 keine Chancen: „Endlich haben wir mal bei einer Westdeutschen Meisterschaft keine Zitterpartie hingelegt”, freute sich Notthoff über den souveränen Einzug in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft.

Die können die Senioren IV des DTV auch noch erreichen. Zwar mussten Hinrich Osterloh, Werner Müller, Norbert von Auw, Tom Arz, Armin Kanski, Jörg Franken, Hans-Peter Depra, Goswin Caro und Josef Kaulen im Finale gegen den Moerser SC ein knappe 23:25-, 22:25-Niederlage hinnehmen, weil die Annahme der Niederheiner sehr sicher stand, doch glaubt Josef Kaulen: „Über die zusätzliche Qualifikation am 9. Mai kommen wir noch weiter.”

Einzig die Senioren II des DTV kehrten etwas enttäuscht von der Westdeutschen Meisterschaft zurück: Wegen personeller Probleme konnten sie kein Spiel absolvieren.