25-jähriges Bestehen: Südstaatensound mit „Lutzemanns Jatzkapelle“ in der Rurstadt

25-jähriges Bestehen : Südstaatensound mit „Lutzemanns Jatzkapelle“ in der Rurstadt

Auf einem Festival wurden sie einmal beschuldigt, „Krawall-Jazz“ zu spielen. Laut wurde es tatsächlich, als „Lutzemanns Jatzkapelle“ am Freitagabend ihr Konzert mit ihrer Erkennungsmelodie dem „Royal Garden Blues“ eröffneten.

Die siebenköpfige Band spielte als Teil der Reihe „Musik im Foyer“ im Haus der Stadt und bescherte dem Publikum einen Musikabend mit Dixie und Blues.

Namensgeber Lutz Eikelmann jammte schon Ende der 80er Jahre in der Jazzszene von New Orleans. Zurück in Deutschland gründete er dann 1993 zusammen mit Jörg Kuhfuß die Band. Mit ihrem bereits fünften Auftritt in Düren bei „Musik im Foyer“ feierten die Musiker also gleichzeitig ihr 25-jähriges Bestehen.

Siebenköpfige Truppe

Mit dabei waren Bastian Korn (Klavier und Gesang), Benny Korn (Schlagzeug und Waschbrett), Michael Schneider (Posaune und Gesang), Bert Brandsma (Klarinette und Saxofon), Jörg Kuhfuß (Trompete und Gesang), Udo Jägers (Banjo) sowie Lutz Eikelmann als Bandleader und Sousafonist.

Zusammen holten sie den Sound der Südstaaten nach Düren. Au-thentisch und schwungvoll präsentierten sie alles andere als „Krawall-Jazz“. Mit humorvollen Erklärungen zu ihren Stücken brachten sie dem Publikum zum Beispiel die Cajun-Spezialität Jambalaya aus Louisiana näher, die aussähe wie Linsensuppe nach vierzehn Tagen und alles von Hühnchen bis Alligatorfleisch enthalte. Wer sich jetzt fragt, was das mit Musik zu tun hat, muss nur Hank Williams Stück mit dem gleichnamigen Titel anhören.

Für die Zuschauer im Haus der Stadt bot „Lutzemanns Jatzkapelle“ einen abwechslungsreichen Abend mit ausgezeichneten Musikern und mitreißenden Klängen.

(km)