„Stinkefinger“ bei Tempokontrolle zieht Strafe nach sich

Amtsgericht in Düren : „Stinkefinger“ bei Tempokontrolle zieht Strafe nach sich

Das Zeigen des ausgestreckten Mittelfingers in Richtung von Polizisten hat einen Autofahrer aus Hürtgenwald 1200 Euro gekostet. Der 45-Jährige hatte nach eigener Aussage geglaubt „geblitzt“ worden zu sein und war über die Kontrollaktion wütend.

Ein Irrtum: Der Autofahrer war in Wahrheit gar nicht zu schnell. Er wurde dann aber wegen der Geste von der Polizei im Mai verfolgt und auf der Panoramastraße gestoppt.

Das Amtsgericht in Düren habe ihm nun die Quittung ausgestellt, berichtete die Polizei in Düren am Montag. 1200 Euro kostete der „Gruß“ in Richtung der Beamten. „Die Dürener Polizei wird auch künftig jegliches respektloses Verhalten konsequent zur Anzeige bringen.“

(red/dpa)
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