Düren: Staubecken: Schleusen bleiben weit offen

Düren: Staubecken: Schleusen bleiben weit offen

Erst waren es die starken Regenfälle auf bereits gesättigte Böden, die den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) zwangen, am Staubecken Heimbach die Schleusen zu öffnen und die maximal erlaubten 60 Kubikmeter Wasser pro Sekunde die Rur hinabzuschicken. Jetzt geben die Böden das Wasser, mit dem sie sich wie Schwämme vollgesogen hatten, wieder ab.

Immer noch fließen rund 25 Kubikmeter pro Sekunde in Rur- und Urtftalsperre, die deshalb weiter bis in die Hochwasserschutzräume gefüllt sind. Diese müssen aber wieder frei werden, um im Bedarfsfall weitere Starkniederschläge aufnehmen zu können.

Abhängig von der Wetterlage geht der WVER davon aus, den maximalen Abfluss noch bis Mitte kommender Woche aufrecht halten zu müssen. Durch den hohen Wasserstand der Rur kommt es daher auch weiterhin zu Ausuferungen in die ausgewiesenen Überschwemmungsflächen. In Untermaubach klagen Anwohner über vollgelaufene Keller.