Düren tritt kräftig in die Pedale: Stadtradeln entwickelt sich zu einem Renner

Düren tritt kräftig in die Pedale : Stadtradeln entwickelt sich zu einem Renner

Düren hat kräftig in die Pedale getreten. Beim der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln nahmen im Juni und Juli 300 Fahrer in 35 Teams teil und radelten in dieser Zeit zusammen mehr als zweieinhalb Mal um den Äquator.

Am Montag wurden nun in einer Abschlussveranstaltung die Sieger in verschiedenen Kategorien gekürt und weitere verloste Preise vergeben.

Die Bilanz ist positiv, denn die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr wurden mehr als verdoppelt. Zusammen vermieden die Dürener Radler 15238 Kilogramm CO2. Bürgermeister Paul Larue (CDU) freut sich über das Engagement: „Das Fahrrad ist ein wichtige Fortbewegungsmittel gerade für die kleinen Strecken des Alltags oder der Freizeit“, sagt Larue, der selbst im Sommer mit geradelt ist. „Mobilität sollte nicht nur mit dem Auto stattfinden, sondern auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eben dem Fahrrad.“

Für besonders herausragende Leistungen wurden Urkunden in fünf Kategorien verliehen: Die erfolgreichste Einzelleistung schaffte Ralf Jungherz mit 2086 Kilometern, gefolgt von Ralf Dick mit 1656 Kilometern auf dem zweiten Platz und Anja Georg mit 1604 Kilometern auf dem dritten Platz.

Die Teams mit den meisten Fahrradkilometern in Düren waren das Team Radi-Sport Merken mit 13774 Kilometern, gefolgt von ProRad Düren mit 11908 Kilometern und Beinarbeit Düren mit 6577 Kilometern. Die radelaktivsten Teilnehmer kamen aus der RSV-Düren „Dienstagsgruppe“ mit 925,7 Kilometer pro Person. Den zweiten Platz machte Team Radi-Sport Merken mit 860,9 Kilometern pro Kopf, und auf den dritten Platz schaffte es Beinarbeit Düren mit jeweils 597,9 Kilometern.

Stadtverwaltung mit meisten Teilnehmern

Die meisten Teilnehmer stellte das Team der Stadtverwaltung Düren mit 35 aktiven Radlern, gefolgt vom Birkesdorfer Turnverein mit 32 Fahrern und dem offenen Team Düren mit 29 Mitgliedern. Im Ranking der Stadtverwaltung hatte Helga Thoma mit 1239 Kilometern die Nase vorn, gefolgt von Ansgar Kieven mit 1153 Kilometern und Volker Mischke mit 500,7 Kilometern.

Außerdem wurden Sachpreise an 14 Losgewinner aus dem Pool der Teilnehmer vergeben.

Nach der Preisverleihung hatten die versammelten Fahrradfahrer außerdem die Möglichkeit, Anregungen für, aber auch Kritik an der Fahrradfreundlichkeit der Stadt Düren zu äußern. Schon während des Stadtradelns hatten die Teilnehmer die Möglichkeit. über eine App Stellen zu melden, die zum Beispiel durch schlechte Beschilderung oder hohe Gefahr für Radfahrer auffielen. Der Dürener Fahrradbeauftragte Uwe Schmitz möchte dieses Feedbacksystem auf jeden Fall weiter verwenden. Ein weiteres Mobilitätsforum soll es außerdem noch vor den Herbstferien in der Kreisstadt geben.

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