Düren: Stadthalle: Die gütliche Einigung in der Favoritenrolle

Düren: Stadthalle: Die gütliche Einigung in der Favoritenrolle

Die Entscheidung darüber, mit welcher Strategie die Stadt Düren das Problem Stadthalle lösen soll, ist auf den 15. Juni vertagt worden. Die für Dienstag geplante nicht-öffentliche Ratssondersitzung wurde abgesagt.

Nach DZ-Informationen ist inzwischen eine weitere Möglichkeit erarbeitet worden, die dazu führen soll, dass die Stadt das Grundstück ohne allzu großen finanziellen Schaden zurückerhält, um es an einen anderen Investor weiterzuveräußern.

In der vergangenen Woche waren der Politik drei mögliche Ausstiegsszenarien vorgestellt worden. Variante A: gütliche Einigung mit dem jetzigen Erbbaurechtsnehmer, dessen Hotelpläne gescheitert sind. Variante B: die Erklärung des Heimfallrechts, der höchstwahrscheinlich eine juristische Auseinandersetzung folgt. Und Variante C: Abwarten, bis der jetzige Erbbaurechtsnehmer aus wirtschaftlichen Gründen zum Handeln gezwungen ist.

Welche neue Möglichkeit nun hinzukommt, dazu wollte sich die Politik am Dienstag offiziell nicht äußern. Allerdings sickerte durch, dass auch die neue Variante auf eine gütliche Einigung hinausläuft, die mit einer Millionen-Zahlung an den aktuellen Erbbaurechtsnehmer verbunden ist.

Die CDU/FDP-Koalition und die SPD tendieren offenbar zu dieser Lösung, während die Grünen mit der Erklärung des Heimfallrechts samt juristischer Klärung eventueller Ansprüche des gescheiterten Hotelprojektentwicklers „klar Schiff” machen wollen.

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