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Düren: Stadt sucht händeringend Wohnraum für Flüchtlinge

Düren : Stadt sucht händeringend Wohnraum für Flüchtlinge

Um der stetig steigenden Zahl von Flüchtlingen gerecht zu werden, appelliert die Stadt Düren noch einmal an private Immobilienbesitzer, leerstehende Wohnungen kurzfristig anzubieten.

Ziel der Stadt ist es, so lange wie möglich am Konzept der dezentralen Unterbringung festzuhalten. So könnte neben einer menschenwürdigen Unterbringung auch die Integration der Asylbewerber verbessert werden, ist man im Rathaus überzeugt. Allerdings ist die Not groß. Stand heute fehlen der Stadt bis zum Jahresende bis zu 170 Unterbringungsplätze, so dass auch bereits über Wohncontainer-Standorte nachgedacht wird.

Die Stadt Düren sucht kurzfristig Wohnungen und Häuser jeder Größe, insbesondere auch kleine Einheiten für Einzelpersonen, aber auch Wohnungen für große Familien mit mehreren Kindern im gesamten Stadtgebiet. Jedes Angebot könne helfen und sei willkommen, heißt es dazu aus dem Rathaus. Ob der Wohnraum geeignet ist, könne bei einem Besichtigungstermin sehr schnell geklärt werden. Renovierungskosten würden von der Stadt im Rahmen der Miete übernommen.

Nicht infrage kommen aus Sicht der Stadt exklusiv ausgestattete, teure Wohnungen, Wohnungen mit Sanierungsstau sowie Wohnungen, in denen noch Umbauten erforderlich sind. Wünschenswert seien abgeschlossene Wohnungen — gerne auch möbliert — mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittelläden, Arzt, Apotheke, Schule und Kindergarten, da die Flüchtlinge nicht mobil sind. Die Wohnungen sollen über einen Mindeststandard verfügen (Bad, WC sowie Herd- und Waschmaschinenanschluss).

Ansprechpartner bei der Stadt Düren ist Sachbearbeiterin Andrea Weber, Telefon 02421/25-2709, E-Mail a.weber@dueren.de.

(ja)