Stadt investiert 180000 Euro in den Biff-Park

Die Stadt Düren investiert gut 180.000 Euro : Der Biff-Park an der Brüsseler Straße wird aufgehübscht

Nach jahrelangen Abstimmungsgesprächen mit der Stadtteilvertretung Düren-Südost und den Spielplatzpaten soll der sogenannte Biff-Park an der Brüsseler Straße nun endlich aufgewertet werden. Das geht aus einer Vorlage der städtischen Bauverwaltung hervor.

In einem ersten Schritt sollen auf Antrag der „Ampel“-Koalition vier Maßnahmen mit einem Volumen von gut 180.000 Euro relativ kurzfristig umgesetzt werden. Zum einen soll die vorhandene Skate-Anlage mit einem sogenannten „Curb“, einem länglichen Block mit Kanten, auf dem Tricks gemacht werden können, erweitert werden. Auch sollen die bereits vorhandenen Elemente des Skate-Parks gründlich überarbeitet werden.

Zweitens soll dem Wunsch nach weiteren Sitzgelegenheiten Rechnung getragen werden. Geplant ist die Anschaffung von fünf Liegebänken, die von der Firma Low-tec in einem Projekt mit benachteiligten Jugendlichen gebaut und aufgestellt werden sollen. Zwei Seecontainer sollen angeschafft und auf der gepflasterten Fläche platziert werden, der vorhandene Wasserspender in Betrieb genommen und der Unterstellpilz abgebaut und eventuell am Miesheimer Weg neu aufgestellt werden.

Teuerste Maßnahme

Der vierte und mit Abstand aufwändigste und teuerste Einzelmaßnahme ist die komplette Überarbeitung des Kinderspielplatzes. Die gesamte Fläche soll neu geplant, auf Wunsch der Eltern mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet und mit neuen Spielgeräten bestückt werden. Allein dafür sind rund 130.000 Euro vorgesehen.

In Zukunft ist dann noch geplant, einen Spielplatz mit Kletterspinne und Aufenthaltsflächen zwischen den vorhandenen Containerbauten und der Löwener Straße zu errichten. Außerdem soll der Hügel an einer Stelle durchbrochen werden, um die Flächen des Parks besser mit der neuen Spielfläche zu verbinden. Das anfallende Erdmaterial aus dem Hang soll eventuell hinter der Skate-Anlage als neuer Hügel aufgeschüttet werden. Diese Maßnahmen, deren Kosten noch ermittelt werden müssen, sollen im Rahmen des Doppelhaushalts 2020/21 umgesetzt werden.

(ja)