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Düren: Spielerisch ans Fagott führen

Düren : Spielerisch ans Fagott führen

Bemerkenswert: Von den acht Fagott-Schülern, die altersbedingt an „Jugend musiziert” teilnehmen können, stellen sich alle dem regionalen Wettbewerb, der am Samstag und Sonntag unter anderem in Düren ausgetragen wird. An der städtischen Musikschule werden sie unterrichtet von der Pädagogin und Orchestermusikerin Monika Schumacher.

Neben solidem musikalischem Können geht es ihr im Unterricht auch um einen „jugendpflegerischen Aspekt”, wie sie im Gespräch mit der DZ betont. Wichtig sei es, Kinder früh zu erreichen. Für das Anfänger-Instrument, das Fagottino, schlägt sie ein Alter von sieben bis acht Jahren vor. Im Unterricht gehe es „spielerisch und abwechslungsreich” zu.

Aber auf einige grundlegende Bedingungen will die Pädagogin nicht verzichten. Dazu gehören zum Beispiel die Vermittlung der Blastechnik und das tägliche konsequente Üben. „Für den Anfänger genügen täglich zehn Minuten zu einem jeweils feststehenden Zeitpunkt.” Als günstig habe sich das Üben vor dem Abendessen herausgestellt. Wichtig bei allem sei: „Kinder müssen gestärkt werden in ihrem Selbstbewusstsein.” Was schön ist, werde anerkannt.

Beim jetzigen Wettbewerb von „Jugend musiziert” betreut sie ein Fagott-Quintett, ein Fagott-Trio und ein gemischtes Holzbläser-Trio.