Sperrung des Bahnhofs Düren beeinträchtigt den Bahnverkehr

„Ende Gelände“-Sonderzug : Bahnverkehr am Dürener Bahnhof wieder normal

Der Bahnhof Düren ist aufgrund des „Ende Gelände“-Sonderzugs um etwa 10.50 Uhr am Freitagmorgen gesperrt worden. Erst gegen 17.40 Uhr sprach die Deutsche Bahn davon, dass sich die Situation normalisiert hat.

Während der Sperrung wurden Züge an anderen Bahnhöfen zurückgehalten und konnten Düren nicht passieren, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn unserer Zeitung mitteilte. Die aus Köln kommenden Züge hielten in Horrem oder Sindorf. Züge aus Aachen endeten in Langerwehe.

Gegen 13 Uhr wurde die Vollsperrung des Bahnhofs aufgehoben. Einzelne Verbindungen fielen aber auch am frühen Nachmittag weiterhin aus, wofür sechs Ersatzbusse der Firma Placke zwischen Sindorf und Langerwehe pendeln. Andere Züge wurden um Düren umgeleitet.

Die Teilsperrung betraf die Linien RE1, RE9, RB20, S13 und S19. Da es sich um eine behördlich angeordnete Sperrung des Bahnhofs handelte, konnte die Deutsche Bahn zunächst nicht abschätzen, wann der Bahnverkehr wieder regelmäßig laufen wird.

Um 17.40 Uhr kam dann die Entwarnung der Deutschen Bahn: Die Züge auf dem betroffenen Streckenabschnitt konnten wieder ohne Einschränkungen alle Bahnhöfe anfahren.

Der Sonderzug mit rund 1000 Braunkohlegegnern ist von Prag über Dresden, Leipzig und Berlin nach Düren gekommen. Die Aktivisten wollen in Düren mit dem Aktionsbündnis „Ende Gelände“ gegen die Rodung des Hambacher Forsts protestieren und den Tagebau im Rheinland mit Blockaden stören. Alle 1000 eingetroffenen Menschen wurden in Düren von der Polizei kontrolliert, weshalb der Bahnhof gesperrt werden musste.

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