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Spelthahn: „Tal der Tränen durchschritten”

Spelthahn: „Tal der Tränen durchschritten”

Kreis Düren. Nachdem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Düren (GWS) 2002 einen Bilanzverlust von 414.000 Euro hatte ausweisen müssen, soll sie 2003 eine Null erreichen.

„Die Prognose reicht von 9000 Euro Verlust bis 5000 Euro Gewinn”, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Spelthahn.

Angesichts der Bilanzsumme von 33 Millionen Euro sei die Entwicklung besser als erhofft. Für diese Konsolidierungsarbeit dankt der Landrat dem zum Jahresende ausgeschiedenen GWS-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Beyer.

Spelthahn: „Die 16 GWS-Mitarbeiter können beruhigt sein.” Von einer Pleite habe man ohnehin nie reden dürfen.

Nachdem ein externer Wirtschaftsprüfer Bücher und Projekte der GWS durchleuchtet und Bericht erstattet hatte, kam Spelthahn zum Schluss, „dass das Tal der Tränen durchschritten ist”.

Alle Risiken seien jetzt dargestellt. Die Vermarktung der GWS-Grundstücke in Titz sei vom schlimmst möglichen Fall weit entfernt. Hilfreich werde die Eigenheimzulage sein.

Nur die High-Tech-Mall in Jülich trage noch Fragezeichen. Während dort in einem Gebäude noch eine Restfläche zu vermieten ist, steht ein zweites im Rohbau, Planungskosten für zwei weitere sind bezahlt.

Die Suche nach dem neuen Geschäftsführer zum 1. April läuft. Zwischenzeitlich führen die Prokuristen Mannheims und Brauers die GWS-Geschäfte kommissarisch.