Düren: SPD rudert zurück: Keine schnelle Entscheidung

Düren: SPD rudert zurück: Keine schnelle Entscheidung

Nach der Vorstellung des Schulentwicklungsplans wird es 2016 keine Entscheidung zur Zukunft der Dürener Schullandschaft geben.

Entgegen bisheriger Äußerungen führender „Ampel“-Politiker wolle die SPD „den Diskussionsprozess nicht auf vier bis sechs Wochen verkürzen“, betonte Ulf Opländer (SPD) im Schulausschuss. Das hatte bisher anders geklungen.

Nicht nur, dass Fraktionschef Henner Schmidt ursprünglich bereits für diese Woche ein Konzept angekündigt hatte, das nun nach der Mitgliederversammlung der Genossen am kommenden Dienstag vorgelegt werden soll, hinter vorgehaltener Hand wurde aus Reihen der SPD bereits vor Wochen angedeutet, dem Schulentwicklungsplaner in Teilen folgen zu wollen.

Nach heftigen Reaktionen aus dem Umfeld des von der Schließung bedrohten Rurtal-Gymnasiums soll nun aber erst noch mit allen Betroffenen gesprochen werden. Die Fraktions-Vize Dagmar Nietan appellierte an die Eltern, sich im anstehenden Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 17/18 nicht von der laufenden Diskussion beeinflussen zu lassen. Sie kündigte an, dass es Veränderungen geben werde, „aber im Sinne von Verbesserungen“.

Die CDU sieht dafür weiterhin keine Notwendigkeit. Solange 50 bis 60 Eltern jährlich das pädagogische Konzept des „Rurtals“ zu schätzen wissen, gebe es keinen Grund für eine Schließung. Auch sieht die CDU — anders als der Experte — keinen Bedarf für zusätzliche Gesamtschulplätze.

(ja)