Düren: SPD-Fraktion will gegen radikale Umweltaktivisten vorgehen

Düren: SPD-Fraktion will gegen radikale Umweltaktivisten vorgehen

„Seit Monaten bedrohen zum Teil radikale Umweltaktivisten, die sich nicht an die Gesetze halten, die Mitarbeiter des Tagebaus Hambach und behindern Arbeiten dort“, betont die SPD-Fraktion im Kreistag.

Deswegen hat sie für die kommende Kreistagssitzung eine Resolution auf die Tagesordnung gesetzt, mit der Landesregierung, Landräte und die Polizeibehörden des Kreises Düren und des Rhein-Erft-Kreises aufgefordert werden, „sich mit der notwendigen Entschlossenheit für die öffentliche Ordnung und Sicherheit rund um den Tagebau Hambach und auf der Sophienhöhe einzusetzen“. Nach Ansicht der SPD sind die Aktivisten von „Fanatismus getrieben“.

Die „Berufsaktivisten“ würden Mitarbeiter des Betreibers, der Polizei und sich selber gefährden. „Mit diesem Verhalten kompromittieren diese Personen diejenigen Menschen, die von ihrem verfassungsmäßigen Demonstrationsrecht friedlich Gebrauch machen“, heißt es weiter. Die SPD betont, dass sich auch Spaziergänger auf der Sophienhöhe nicht mehr sicher fühlen würden.

„Es ist dringend geboten, dass die Landesregierung zur Unterstützung der Kreispolizeibehörden und der kommunalen Kräfte eingreift und die öffentliche Ordnung und Sicherheit rund um den Tagebau Hambach sichergestellt wird.“