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Vettweiß: Sparvorschlag mit Mehrheit abgelehnt

Vettweiß : Sparvorschlag mit Mehrheit abgelehnt

Es bleibt wie es ist: Die Mitglieder des Rates der Gemeinde Vettweiß können mit der gleichen Höhe der Aufwandsentschädigung wie bisher rechnen und über ihre Verwendung frei verfügen.

Im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde gab es für den Antrag der Bürgerinitiative (BI), eine mindestens zehnprozentige Kürzung der Entschädigung im Hinblick auf die angespannte Finanzsituation der Gemeinde vorzunehmen, ein „stilles Begräbnis”. Die anderen Ratsfraktionen sahen keinen Handlungsbedarf.

„Man sollte den Ratsmitgliedern freistellen, was sie mit dem Geld machen und wen sie damit fördern”, so CDU-Fraktionschef Helmut Kemmerling. Und auch sein SPD-Kollege Jürgen Ruskowski („Das muss jeder mit sich selbst ausmachen, was er mit der Aufwandsentschädigung macht.”) sah keine Veranlassung für eine Reduzierung.

Jürgen Kemmerling nannte die Beweggründe der Bürgerinitiative: Der Antrag sei die Antwort auf die Weigerung der Ratsmehrheit, die Zahl der Mandate auf 26 zu reduzieren.

Bürgermeister Josef Kranz sprach sich ebenfalls dafür aus, den Ratsmitgliedern die freie Verwendung der Sitzungsgelder zu sichern. Der Bürgermeister zog einen Beschlussvorschlag zurück, nach dem zunächst eine Befragung der Ratsmitglieder erfolgen sollte.